Eine Rutschpartie für Kromoser. In einem von Stürzen geprägten Regenrennen in Oropesa del Mar finishte Christian Kromoser auf Rang 13.

Von Ingrid Vogl. Erstellt am 20. März 2018 (01:59)
privat
Verkalkuliert. Die Wahl der richtigen Rollen wurde für Christian Kromoser zum Pokerspiel. Der Waidhofner kam in Spanien wie viele Topskater zu Sturz.

Nach dem Regenrennen in Treviso stand für Christian Kromoser am vergangenen Samstag bereits der nächste Wettkampf am Programm. Und auch der zum World Inline Cup zählende Marathon in Oropesa del Mar (Spanien) wurde aufgrund des Regenwetters wieder zur Rutschpartie.

Regenrollen oder nicht? Diese Frage stellte sich für die Skater angesichts der wechselhaften Wetterlage bis kurz vor dem Start. „Ich habe gehofft, dass es auftrocknet. Das war nicht die richtige Wahl“, kommentierte Kromoser seine Entscheidung, auf Regenrollen zu verzichten. Und diese falsche Wahl bekam er auch schmerzlich zu spüren.

Trotz Sturzes noch ein Spitzenplatz

Obwohl die Veranstalter angesichts des rutschigen Untergrunds auf die Bergauf- und Bergabpassagen verzichteten, kamen rund zwanzig Prozent der Topleute zu Sturz.

„Die Kreisverkehre und die Straßenmarkierungen waren extrem rutschig. Einige sind da förmlich ins Gebüsch gesprungen“, schildert der Medizinstudent, der selbst nach vier Kilometern zu Boden musste und sich Schürfwunden am Knie zuzog. „Nichts Grobes, aber die Gruppe war weg und ich musste alleine nachfahren“, schilderte der Medizinstudent die rennentscheidende Situation.

In der letzten von vier Runden fand sich der Waidhofner in der Verfolgergruppe einer vierköpfigen Spitzengruppe wieder und versuchte rund eineinhalb Kilometer vor dem Ziel auszureißen. Was nicht gelang. Letztendlich finishte Christian Kromoser auf Rang 13. „Es hätte besser sein können, aber ein Regenrennen ist immer auch ein bisschen Glückssache. Trotz Sturz in der Nähe der Top Ten zu sein, damit bin ich schon zufrieden“, lautete die Bilanz des Mostviertlers.