Einige Fragezeichen beim SKU Amstetten. Der SKU Amstetten trifft diese Woche abermals auf ein schwächelndes Team. Die SV Mattersburg Amateure kommen als Vorletzte.

Von Peter Führer. Erstellt am 29. September 2014 (09:31)
NOEN, Wolfgang Wallner
Leicht Angeschlagen. Martin Teurezbacher (li.) wird gegen Mattersburg wieder mit von der Partie sein, auch wenn der Routinier noch nicht ganz bei hundertprozentiger Fitness ist.

AMSTETTEN - MATTERSBURG AMATEURE, Freitag, 19.30 Uhr. „Mattersburg steht mit dem Rücken zur Wand. Sie haben aber Qualität und sind mit Sicherheit zu Unrecht so weit unten in der Tabelle“, streut Harald Vetter dem kommenden Gegner Rosen. Mattersburg hält momentan bei nur sieben Zählern und befindet sich nach neun Spielen in der Abstiegszone.

Zemann kämpft mit Knöchel und Zähnen

Geht es nach dem Wunsch der Amstettner, soll sich am Punktekontostand der Burgenländer auch nach der nächsten Runde nichts verändert haben. Welche Amstettner Mannschaft dieses Vorhaben (nach dem 1:1 bei den SKN St. Pölten Juniors, siehe Fotogalerie unten) betreiben wird, steht noch in den Sternen.

Bei einigen Spielern gibt es offene Fragen, ob sie rechtzeitig fit werden, andere werden mit Sicherheit nicht zum Zug kommen. Thomas Zemann etwa laboriert nach wie vor an seiner Knöchelverletzung und leidet zudem unter Zahnproblemen.

Ein Rückkehrer könnte wieder mitmischen

Er wird ebenso fix nicht dabei sein wie Arber Pervorfi, bei dem eine MR-Untersuchung Ausschluss über die Art der Knieverletzung geben soll. Bei Florian Zellhofer heißt es noch abwarten. In der Vorwoche konnte er aufgrund seiner Probleme im Leistenbereich nur ein Training absolvieren. Vetter ist aber optimistisch, dass Zellhofer wieder in den Kader rückt: „Ich hoffe und denke schon, dass er wieder dabei ist. Mit ihm sind wir spielerisch mit Sicherheit um einiges stärker.“

Zu einer guten Matchvorbereitung gehört naturgemäß auch das Studium des Gegners. Mattersburg wurde bereits gefilmt, Vetter warnt vor allem vor den beiden torgefährlichen Angreifern: „Mit Ingo Klemen und Christian Ressler haben sie in diesem Bereich sehr viel Qualität.“

Für Trainer Heinz Thonhofer liegt der Fokus aber ohnehin auf der eigenen Mannschaft. „Das ist jetzt wieder ein angeschlagener Gegner, aber wir müssen ganz einfach das Spiel zu unseren Gunsten entscheiden. Es kann nicht immer nur ein Unentschieden sein. Wir treten am Fleck. Jetzt ist die ganze Mannschaft gefordert, wieder einen vollen Sieg einzufahren.“

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