Ziele wurden erreicht. Die Regionalligasaison 2014/15 ist Geschichte. Beim SKU Amstetten ist man mit dem dritten Platz zufrieden.

Von Peter Führer. Erstellt am 01. Juni 2015 (10:30)
Stehaufmännchen. Nach der 2:3-Niederlage gegen Stegersbach rehabilitierten Sascha Fahrngruber (Bildmitte) und Martin Teurezbacher (re.) mit einem deutlichen Auswärtserfolg.
NOEN, Archiv/Kovacs

Der 4:1-Erfolg gegen Neuberg war der positive Abschluss einer für den SKU Amstetten spannenden Saison. Letztendlich erarbeitete man sich 48 Punkte und sicherte sich so den dritten Platz.Zum Vergleich: Auch in der Vorsaison landete die Thonhofer-Equipe auf Rang drei, konnte aber sogar 56 Punkte ergattern.

Aber auch mit den 48 Punkten ist man zufrieden: „Die Platzierung ist ein toller Erfolg.Wir haben unser Ziel erreicht, obwohl wir über die Saison gesehen immer wieder Verletzungsprobleme gehabt haben“, erklärt Cheftrainer Heinz Thonhofer und verweist etwa auf Langzeitausfall Florian Zellhofer, der in der nächsten Saison unter Umständen wieder ein Thema werden könnte.

Man könnte um den Aufstieg mitspielen

Wie Thonhofer blickt auch der Sportliche Leiter Harald Vetter erfreut auf die vergangene Spielzeit zurück. „Die Liga war wieder äußerst eng. Wenn man sieht, wer aller bis zum Schluss um den Nichtabstieg spielt, erkennt man, wie stark die Regionalliga ist. Zudem liegen vor uns nur zwei Mannschaften mit Profibetrieb. Unter diesen Voraussetzungen sind wir zufrieden. Der dritte Platz ist eine Bestätigung der guten Arbeit.“Eine Arbeit, die man in der nächsten Saison fortsetzen will. Und auch die Ziele bleiben ähnlich gesteckt. „Wir wollen wieder eine schlagkräftige Mannschaft aufbieten. Es wird nächstes Jahr nicht leichter. Horn führt den Profibetrieb weiter. Die Herausforderungen werden nicht kleiner“, betont Vetter.

Zudem schielt man im kommenden Spieljahr auf den Aufstieg in die Erste Liga. „Wir wollen als Mannschaft wieder einen Schritt machen und dann wird am Schluss abgerechnet. Natürlich wird es interessant, weil im nächsten Jahr der Direktaufstieg möglich ist. Wir sind in der glücklichen Lage, dass wir aufsteigen können, aber nicht müssen“, so Vetter.