Rammel mit erstem ÖM-Sieg

Erstellt am 10. August 2022 | 00:48
Lesezeit: 2 Min
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Michael Sandner (766) und Markus Rammel (18) lieferten sich im ersten MX Open-Lauf ein packendes Duell.
Foto: Anton Kovacs
Rammel, Dieminger, Fiala sorgten in der Mostviertelarena für einen Freudentaumel.
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Lange tüftelte Markus Rammel in den vergangenen Saisonen in der MX2-Klasse mit der Husqvarna, um das Optimum herauszuholen. Die Ergebnisse hinter der Spitze, bestenfalls ein dritter Platz, waren unbefriedigend. Mit dem Umstieg in die Halbliterklasse änderte sich das Erfolgsbild: Der Seitenstettner wurde für Kratzer, Plch, Sandner ein ernst zu nehmender, beinharter Konkurrent.

Beim Heimrennen in der Mostviertel-Arena schlug er am Sonntag, unter frenetischer Anfeuerung, zum ersten Mal mit dem Laufsieg im ersten Rennen der MX Open-Klasse zu.

Das Rennen wurde nach dem Unfall von Oskar Reichenpfader abgebrochen und neu gestartet. Vom Beginn an lieferten sich Rammel, der die Polposition innehatte, und Sandner ein packendes Duell, dass der Hausherr im letzten Renndrittel für sich entschied.

Im zweiten Lauf diktierten Kratzer, Plch, Sandner, Rammel das Geschehen. Die Rundenzeiten des Quartetts lagen konstant zwischen 1:37,4 und 1:39.6. In der vorletzten Runde drückte sich Rammel an Sandner vorbei und kam als Dritter an.

Die beste Qualifikationszeit konnte Florian Dieminger beim Start zum ersten MX2-Lauf nicht nutzen, war im vorderen Feld vorerst nicht zu finden. Dieser Umstand war nur von kurzer Dauer, denn mit den Rundenzeiten, die er in die bestens präparierte Piste knallte, unterstrich Florian, dass er nicht umsonst Quali-Schnellster war. Der Youngster zeigte seine Stärke und fuhr auf den dritten Platz nach vorne. Mit den 1:35er-Rundenzeiten lag er mit Edelbacher und Hellrigl gleich auf. Schmidinger, Zeintl, Breitfuss lagen mit vier Sekunden Rückstand deutlich zurück. Florians auskurierte Schulter wirkte sich positiv aus.

Manuel Fiala der sich mit einem blitzsauberen Start an der dritten Position befand, musste konditionell klein beigeben und wurde Neunter.

Der zweite Lauf war ein Spiegelbild des ersten, es entwickelten sich sofort wieder Solofahrten mit Respektabstand. Die Positionen waren mit Edelbacher, Hellrigl, Dieminger bis zur Zieldurchfahrt schnell bezogen. Manuel Fiala kam als Siebenter an.