Kathi Hubers Fokus liegt nun auf dem WM-Slalom. Nach dem 13. Platz in der Kombination konzentriert sich Katharina Huber auf den am Samstag folgenden Slalom.

Von Raimund Bauer. Erstellt am 17. Februar 2021 (02:57)
Katharina Huber zahlte bei ihrem ersten Super-G auf Weltcup-Niveau noch Lehrgeld.
AFP-Joe-Klamar

Schon vor der Kombination zeigte sich Katharina Huber realistisch. „Ich habe vor einem Jahr den Super-G in mein Trainingsprogramm aufgenommen. Dass es so schnell geht, ist sicher mitunter dem Corona-Chaos geschuldet“, sagte Huber vor dem Rennen.

Im Super-G fuhr die 25-Jährige mutig die Piste herunter, doch sie beendete ihren ersten Super-G im Weltcup mit 3,97 Sekunden Rückstand auf die Italienerin Frederica Brignone. „Man hat schon gemerkt, dass ich nicht so viel Erfahrung hatte. Schade, dass ich nicht nochmals die Chance hatte, die Strecke herunterzufahren. Da wäre noch mehr möglich gewesen“, ärgerte sich Huber, um nachzuschießen: „Es hat aber Mega-Spaß gemacht.“

Im Slalom nach vorne gerast

Beim Slalom lautete die Devise: Attacke. Dabei musste Huber als letzte Athletin in den Kurs gehen, da entgegen der letzten Jahre nicht in gestürzter Reihenfolge gestartet wurde. Huber holte bei ihrem Lauf auf und mit der achtbesten Slalomzeit im gesamten Feld spulte sich die 25-Jährige noch auf den 13. Rang nach vorne.

Nun liegt der Fokus von Katharina Huber auf dem Slalom am Samstag. „Da gibt es für mich auch nur das Motto volle Attacke. Die Kombination hat Spaß gemacht und ich werde mit Sicherheit im Super-G weitertrainieren, um mich auch dort zu verbessern“, erklärt Katharina Huber abschließend.

Bereits vor der verschobenen Kombination trat Katharina Huber beim Europacup-Riesentorlauf im deutschen Berchtesgaden an. Da belegte die 25-Jährige den siebenten Rang. Danach ging es wieder zurück nach Cortina d‘ Ampezzo.

Eine andere Weltcup-Läuferin verfolgt die Weltmeisterschaft am Fernseher. Die Göstlingerin Katharina Gallhuber will die Zeit nun nutzen, um sich technisch weiterzuentwickeln. Dafür fuhr sie auch zuletzt einen Super-G.

„Es stand noch offen, ob ich Qualifikation für den WM-Slalom fahre. Aber ich habe abgewunken, weil ich mich jetzt mehr auf meine Weiterentwicklung konzentrieren möchte. Ich muss Geduld haben, dann kommen die Ergebnisse wieder“, erklärt Gallhuber. Dafür ließ sie auch die Europacup-Rennen in Berchtesgarden aus.

„Es ist eben jetzt ein Prozess, der seine Zeit in Anspruch nehmen wird. Aber ich möchte mich auch in anderen Disziplinen verbessern“, sagt Gallhuber abschließend. Bei den nationalen Junioren-Meisterschaften im deutschen Garmisch-Partenkirchen landete die Göstlingerin im Riesentorlauf auf dem elften Endplatz.