Vor Austria-Gastspiel: Zittern um Zemann. Hinter dem Einsatz von Amstettens bestem Torjäger steht nach dessen verletzungsbedingtem Ausfall ein Fragezeichen.

Von Michael Moser. Erstellt am 08. September 2014 (11:47)
Im Nacken. Arno Kozelsky brachte nach seiner Einwechslung frischen Wind und schoss gegen die Rapid Amateure zwei Mal den Ausgleich.
NOEN, Michael Moser

AUSTRIA WIEN AMATEURE - AMSTETTEN, FREITAG, 19 UHR. Wie wichtig ein Thomas Zemann für Amstetten ist, spiegelt nicht nur ein Blick auf die Torschützenliste wieder. Amstettens bester Torschütze agierte zuletzt in Topform, traf in jedem Spiel mindestens ein Mal.

„Ich hoffe, dass nichts gerissen ist“

Keine große Überraschung also, dass die verletzungsbedingte Auswechslung des Angreifers Sorgenfalten auf die Stirn von Trainer Heinz Thonhofer zauberte. „Wir müssen erst einmal schauen, was er hat, ein Ausfall zu diesem Zeitpunkt wäre natürlich bitter“, spricht Thonhofer Zemanns derzeitige Topform an.

Der Betroffene selbst humpelte nach dem Spiel schon wieder über das Spielfeld, eine genaue Diagnose konnte aber auch er nicht abgeben. „Der Knöchel ist geschwollen, ich hoffe, dass nichts gerissen ist“, muss Zemann erst ein MRT abwarten. „Unter Umständen kann man es auch beim Ultraschall sehen“ , so der Angreifer.

Trainer Thonhofer rechnet mit schwerem Gang

Ob mit Zemann oder ohne, das nächste Spiel wird auf jeden Fall eine schwere Aufgabe. „Die Austria spielt jedes Jahr oben mit, hat eine technisch enorm starke Mannschaft“, apelliert Kapitän Michael Achleitner darauf, mehr auf die Defensive zu achten.

„Wenn es uns gelingt, hinten einmal zu Null zu spielen, sehe ich gute Chancen. Vorne sind wir immer für ein Tor gut“, weiß Achleitner aber, dass man sich „so dumme Gegentore wie das 1:2“, gegen Rapid nicht leisten darf.

Auch Trainer Thonhofer rechnet mit einem schweren Gang. „Wir kennen die Stärken der Austria und das sind nicht wenige.“ Doppeltorschütze Arno Kozelsky pflichtet seinem Trainer bei, Grund Angst zu haben besteht aber keiner. „Die Austria wird sicher schwerer zu spielen, als Rapid aber auch wir können guten Fußball spielen und auch in Wien bestehen.“

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