Waidhofen/Ybbs im Konzert der Großen dabei

Erstellt am 18. Mai 2022 | 01:51
Lesezeit: 2 Min
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Gregor Hausberger wechselte von Amstetten zum Bundesliga-Aufsteiger nach Waidhofen.
Foto: Raimund Bauer
Waidhofen in oberster Spielklasse vor schwerer Aufgabe. Amstetten in Liga Zwei.
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„Es klingt hart, aber ich sehe uns eigentlich als Favorit für den Abstieg“, so ernüchternd die erste Einschätzung von Heinz Reichartzeder, der bei Waidhofen die organisatorischen Fäden zieht. Das Abenteuer Erste Bundesliga wird Waidhofen weiterhin ohne Legionäre angehen, die finanziellen Mittel, im Vergleich zur Konkurrenz, sind eher bescheiden.

„Wir haben versucht, einen starken österreichischen Spieler zu verpflichten, was uns leider nicht gelungen ist. Denn die meisten haben schon einen Verein, und es ist alles auch eine Sache des Geldes. Wir schauen uns das jetzt einmal an, hoffen irgendwie, die Liga zu halten“, so der Obmann. Neu im Kader ist Gregor Hausberger, der von Amstetten kam, dafür kehrte aber Jan Poskocil dem Verein den Rücken. Eine Liga tiefer nennt auch Amstetten den Klassenerhalt das Ziel.

„Wollen mit Abstieg nichts zu tun haben“

Dieses Unterfangen könnte etwas leichter werden, als jenes von Waidhofen. Denn Amstetten hat in Sachen Kader einiges getan, den Abgang von Hausberger kompensiert. „Ich denke, wir sind in etwa gleich stark wie im Vorjahr. Der Unterschied ist, dass wir ein Jahr Bundesligaerfahrung haben, was in entscheidenden Situationen wichtig sein wird“, berichtet Teammanager Christian Lindenhofer.

Auf der Eins wird der Deutsche Christoph Negritu einlaufen. Er ist ebenso wie Kristof Minarik und Lukas Palovic neu im Kader. Der Argentinier Alex Barrena und der Deutsche Alex Roggenkamp komplettieren die Zugangsliste. Aber nicht alle werden zum Zug kommen. „Da Tomas Liska nach einer OP noch nicht fit ist, mussten wir reagieren. Wir werden dennoch mit maximal zwei Legionären spielen, um das Geld vom Österreichertopf nicht zu verlieren“, so Lindenhofer. Somit dürfte die Sechs zum Auftakt so aussehen: Negritu, Minarik, Pröll, Schüller, Auinger und Krahofer.