VCA Amstetten: Überstunden zum Saisonauftakt

Erstellt am 05. Oktober 2022 | 01:47
Lesezeit: 3 Min
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Das Team von Andrej Urnaut musste in Weiz mehrere Umstellungen vornehmen. Trotz der Ausfälle siegten die Mostviertler gegen die Steirer 3:2.
Foto: Raimund Bauer
Der VCA Amstetten hatte zum beim Auftakterfolg in Weiz mehr zu kämpfen, als diesem lieb war.
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Nach der Supercup-Niederlage gegen Union Waldviertel wollten die Mannen von Andrej Urnaut zum Saisonauftakt in der Austrian Volley League wieder auf die Siegerstraße.

Das gelang auch. Wobei es am Ende ein knapper 3:2-Erfolg wurde. Die Steirer, die sich für die aktuelle Saison gut verstärkt hatten, erwiesen sich als der lästige Gegner in der ersten Runde der heimischen Bundesliga.

„Ich kann den Weizern nur gratulieren. Sie waren ein starker Gegner, haben mit Leidenschaft um jeden Ball gekämpft und das Match dadurch immer wieder offen gehalten“, erklärte VCA-Sportdirektor Michael Henschke. Sein Team erwies sich in der ASKÖ-Halle in Graz-Eggenberg zwar als bessere Mannschaft, fand aber kein Rezept, um die Überlegenheit am Feld in ein klareres Ergebnis umzumünzen.

„Ich kann aber der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Das hat andere Gründe, warum das heute so überhaupt nicht nach Wunsch gelaufen ist“, meinte Henschke, dessen Team in der Steiermark allerdings auch auf beide Diagonalangreifer aufgrund von Erkrankungen verzichten musste. So waren Nationalteamspieler Michael Czerwinski als auch Jonah Zelenka nicht im Aufgebot gestanden.

Viele Änderungen, kurze Anlaufzeit

„Dadurch mussten wir relativ kurzfristig umstellen, Neuzugang Logan House als Diagonalangreifer aufbieten. Da brauchst du einfach zwei, drei Sätze um in dein Spiel zu finden“, sagte Henschke. Während sich sein Team den ersten Durchgang knapp holen konnte mit 27:25, verloren sie den zweiten mit 24:26. Erst im dritten Satz unterstrichen sie ihre Leistung mit einem klaren 25: 17, jedoch konnten die Steirer im vierten Durchgang erneut ausgleichen und das Spiel in einen Entscheidungssatz verlängern.

In diesem setzte sich der VCA Amstetten mit 15:12 durch und holte so seine ersten beiden Punkte. „Wir sind mit einem blauen Auge heute davongekommen und mit einem Auswärtssieg nun in die Saison gestartet“, erklärte Henschke, dessen Team am kommenden Wochenende mit dem UVC Ried/Innkreis gleich den nächsten schweren Gegner erwartet. Die Oberösterreicher schlugen am Samstag überraschend den SK Zadruga Aich/Dob.