Kathi Huber legt starken Saisonstart hin. Die Waidhofnerin Katharina Huber sicherte sich bei den beiden Slaloms in Levi mit Rang zehn und 14 wertvolle Weltcuppunkte. Katharina Gallhuber fuhr mit einem 22. Rang nach Hause.

Von Sabrina Bauer. Erstellt am 25. November 2020 (05:58)
Katharina Huber aus St. Georgen/Reith hatte in Finnland allen Grund zur Freude. Die Ybbstalerin etablierte sich mit den Plätzen 10 und 14 in Levi in der zweiten Startgruppe im Slalom-Weltcup.
AFP/APA/ Jussi Nukari

Mit dem zehnten Platz beim ersten Rennen in Levi erreichte Katharina Huber ihr zweitbestes Weltcup-Ergebnis im Slalom.

Beim zweiten Rennen war der erste Durchgang nicht optimal, dafür ging Huber im zweiten Durchgang der Knopf auf. Vor allem im Steilhang sorgte die Technikspezialistin dafür, dass sie am Ende von Rang 23 auf den 14. Platz nach vorne fuhr.

„Vor allem ist mir die Fahrt im Steilhang gelungen. Ich war hier bei den Schnellsten dabei. Am Samstag war es hingegen die obere Passage, in der ich schnell war. Optimal wäre es gewesen, wenn ich beide Bereiche in einem Lauf zusammengefügt hätte“, sagt Huber.

Das beste Weltcup-Ergebnis fuhr Huber übrigens in der abgelaufenen Saison ebenfalls in Levi ein. „Leider gab es heuer kein Publikum. Aber es hat wieder Spaß gemacht Rennen zu fahren“, erklärt Katharina Huber und fügt hinzu: „Die Hangneigung ist mit Sicherheit die Leichteste im Weltcupzirkus, aber da schnell zu sein, ist schwer. Da muss man vom Start extrem pushen.“ Weniger erfolgreich verlief der Saisonauftakt für Katharina Gallhuber. Die Göstlingerin schied im ersten Rennen aus und am nächsten Tag sprang der 22. Rang heraus. „Das ist mit Sicherheit nicht mein Anspruch“, sagt Gallhuber. Für Katharina Huber und auch Katharina Gallhuber geht es am Donnerstag bereits weiter mit den Parallel-Riesentorläufen in Lech/Zürs.