Kondition gefragt. Manuel Fiala verabschiedet sich vom Auner Cup und jagt in der kommenden Motocross-Saison Meisterschaftspunkten nach.

Von Anton Kovacs. Erstellt am 08. September 2014 (11:39)
Manuel Fiala (171) ist ein sehr guter Starter und bringt sich damit schon am Anfang des Rennens in eine aussichtsreiche Position, mit der er in der Spitzengruppe das Geschehen mitbestimmen kann.
NOEN, Kovacs
Seine beste Saison fährt heuer Manuel Fiala. Seit zehn Jahren geht 18-jährige Seitenstettner dem Motocross-Sport nach.

Von Vesely droht keine Gefahr

Die neueste KTM, an der er persönlich schraubt, die er vor jedem Lauf auf seinen Fahrstil optimal abstimmt, taugt ihm derart, wie er es selber ausdrückt, weil er damit sein fahrerisches Potenzial total ausschöpfen kann.
Den dritten Platz im Auner-Cup, den er sich mit Christoph Mariacher derzeit teilt, beide haben 177 Punkte auf ihrem Konto, will Fiala erfolgreich verteidigen.

In den ausstehenden Rennen, Dechantskirchen (14.9.) und Kirchschlag (5.10.), sieht er in Mariacher einen Konkurrenten, gegen den er sich erfolgreich durchsetzen wird. Patrick Gleichweit, der Zweitplatzierte, liegt mit 74 Punkten Vorsprung zu weit weg. Vom Verfolger Alex Vesely droht ihm keine Gefahr, denn der weist einen Rückstand von 53 Zählern auf.

Der dritte Gesamtplatz wäre für den Lackierer der größte Erfolg in seiner Karriere, aber auch der Abschied aus dem Bewerb, denn die besten Fünf sind 2015 im Cup nicht mehr startberechtigt.

Ein großer, schwerer Schritt nach vorne

Fialas neue Herausforderung heißt Staatsmeisterschaft. Eine neue Ebene, eine neue Dimension. Es wird professioneller. Er muss sich mit einer Konkurrenz anlegen, die schnell, beinhartund kompromisslos fährt.

„Für mich ist es ein großer, wenn nicht der größte Schritt nach vorne, und ich weiß, dass es schwer wird. Ich zähle in der MX2-Klasse zu den Jüngsten. Die besten Zehn im 40 Fahrer starken Feld sind für mich noch unerreichbar. Wenn ich um den 15. Platz mitfahren kann, dann muss ich mehr als zufrieden sein. Ich stelle mich der Aufgabe.“

Um das gesteckte Ziel zu erreichen, wird Manuel Fiala vor allem an seiner Kondition intensiver arbeiten, als er es bisher getan hat. „Die Kraft darf mir nicht ausgehen, sonst kann ich nur hinten nachfahren und das will ich auf keinen Fall, dazu bin ich zu ehrgeizig.“ Mit dem Fahrtraining wird der „ÖM-Neuling“ schon im Jänner beginnen.

Hintergrund:

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NOEN

Name: Manuel Fiala
Geburtsdatum: 27.8.1996
Wohnort: Seitenstetten
Beruf: Lackierer
Verein: MSC Seitenstetten
Motorrad: KTM SKF 250
Erfolge: Die guten Platzierungen im Auner-Cup 2014
Ziele: Einen erfolgreichen Einstieg in der MX2-Klasse der Österreichischen Staatsmeisterschaft mit Ergebnissen um den 15. Platz.