800 Läufer feierten mit. 25. Zwettler Stadtlauf / Mit 795 Startern wurde beim Jubiläumsrennen des SC Zwickl Zwettl wieder ein neuer Rekord aufgestellt. Der Überraschungssieger heißt: Jürgen Hable.

Erstellt am 25. Juni 2013 (05:58)
Auf der Bierwaage: Die schnellsten Zwettler, Cornelia Krapfenbauer und Lukas Kummerer, wurden auch diesmal wieder mit Bierkisten aufgewogen bzw. versorgt. Bei dieser abschließenden Übung des 25. Zwettler Stadtlaufs halfen mit: Ewald Höbarth, Markus Assfall, Rudi Damberger, Josef Zlabinger, Herbert Prinz, Werner Bader und Arnold Kainz (von links). Salzer
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Von Michael Salzer

Jürgen … wer? Jürgen Hable! So heißt der große Überraschungssieger beim Jubiläums-Stadtlauf durch die Zwettler Innenstadt. Das stille Leichtgewicht (Jahrgang 1990) vom Georgenberg bei Göpfritz/Wild hängte sich zunächst in den Windschatten von Lukas Kummerer, zog aber schon in der zweiten von vier Runden davon – und sprintete auf der neuen Strecke nach 30:10 Minuten über die Ziellinie. In Abwesenheit von Titelverteidiger Andreas Silberbauer feierte der ULC Horn-Läufer seine Premiere als Sieger im Waldviertler Laufcup. 19 Sekunden später traf der Oberösterreicher Roman Pachlatko ein, gefolgt von Andi Kainz (30:39) und Lukas Kummerer (31:16) vom VitalClub Zwettl – er durfte als schnellster Bezirksläufer auf die Bierwaage. Auf den zehnten Platz sowie Rang eins in der Klubwertung des veranstaltenden SC Zwickl Zwettl lief Alexander Bichl (32:19 Minuten).

In der Frauenwertung erwies sich Irmi Kubicka (Jg. 1960) als unschlagbar – die W50-Athletin von der Union Pregarten (OÖ) finishte mit 1:22 Minuten Vorsprung auf – die um 26 Jahre jüngere – Veronika Limberger aus Fels. Cornelia Krapfenbauer (Jg. 1987) vom SC Zwickl Zwettl folgte auf Rang drei bzw. als Siegerin der Bezirkswertung.

In der Ergebnisliste des Hobbylaufs steht ebenfalls der Name Hable ganz oben: Daniel, der um zwei Jahre ältere Bruder von Jürgen, setzte sich im Schlusssprint gegen Bernhard Bauer vom Sparkassen Team durch. Sechs Sekunden hinter dem Budweiser Rostislav Miksl folgte der Zwettler Herbert Krapfenbauer auf Rang vier.

„Aus organisatorischer Sicht hat es keine gröberen Probleme gegeben, aber leider hat der Regen im Hauptlauf fast alle Zuschauer vertrieben“, bilanzierte Organisationsleiter Markus Assfall vom SC Zwickl Zwettl. „Mit 795 Startern haben wir wieder einen neuen Rekord geschafft, natürlich sind wir damit sehr zufrieden.“