Drei Matchbälle: URW könnte Aufstieg fixieren. Nach Siegen in den ersten zwei Spielen kann URW am Mittwoch Klagenfurt rauskicken.

Von Maximilian Köpf. Erstellt am 01. März 2017 (09:05)
Rudinei Boff und seine Waldviertler stehen nach zwei Siegen gegen Klagenfurt vor dem Einzug ins Halbfinale. Das große Jubeln kann schon am Mittwoch in der Zwettler Stadthalle losgehen.
Atteneder

Nach zwei Siegen im Viertelfinale gegen Klagenfurt ist für Union Waldviertel alles angerichtet. Mit einem Heimsieg beim dritten Play-off-Spiel am Aschermittwoch können die Nordmänner schon den Aufstieg ins Halbfinale fixieren.

„Das ist unser Ziel und das wollen wir natürlich vor eigenem Publikum realisieren“, sagte Trainer Petr Calabek im Vorfeld der Partie. URW-Manager Werner Hahn stößt ins selbe Horn: „Das lassen wir uns nicht mehr nehmen! Wir haben jetzt auch den Vorteil der Lockerheit, haben drei Spiele Zeit für den dritten Sieg. Wir wollen den Einzug ins Halbfinale aber am Aschermittwoch mit Heringsschmaus feiern!“

„Wir wollen den Einzug ins Halbfinale mit Heringsschmaus feiern!“ Werner Hahn will das Viertelfinal-Kapitel am Aschermittwoch beenden

Klagenfurt erwies sich bisher im Viertelfinale, anders als im Grunddurchgang, wo URW zweimal klar 3:0 gewann, als unangenehmer Gegner. Speziell beim Play-off-Auftakt machten sie den Hausherren das Leben schwer, trieben sie über die volle Distanz.

„Der Außenseiter kann alles riskieren“, sagt Hahn. „Klagenfurt hat dann ein paar coole Bälle gespielt, gut verteidigt. Dann fängst du als Favorit schon einmal an nachzudenken.“ Die Teams lieferten sich ab dem dritten Satz einen offenen Schlagabtausch – letztlich mit dem besseren Ende für den Favoriten.

"Spieler müssen erst in Rhythmus kommen"

Einen gewaltigen Schritt Richtung Semifinale setzten die Waldviertler mit dem Sieg in Kärnten am Samstag. „Das hat viel Druck von der Mannschaft genommen“, weiß Coach Calabek. Ganz rund lief‘s zwar wieder nicht, aber man musste nur einen Satz an die kampfeslustigen Löwen abgeben. Dank einer Steigerung der Blockleistung gingen die letzten beiden Sätze klar an die Waldviertler.

„Wir waren die bestimmende Mannschaft“, betonte Hahn. „Die Qualität des Spiels war auch allgemein besser. Und in Zwettl wird sie noch einmal besser sein. Nach 20 Tagen Pause müssen die Spieler erst wieder in den Rhythmus kommen.“

Und wenn‘s mit dem Heimsieg am Mittwoch nichts wird, dann kommt schon am Samstag in Klagenfurt die nächste Aufstiegschance für Waldviertel.