Für die Volleyballer geht's in die heiße Phase. Nach 3:0 in Weiz sammeln Waldviertler frische Kräfte für Finish im Grunddurchgang und das Play-off.

Von Maximilian Köpf. Erstellt am 28. Februar 2018 (02:29)
Nach dem 3:0 in Weiz gab‘s erstmal ein Jubel-Selfie aus der Nordmann-Dusche. Am Bild: Leo Schober, Michal Peciakowski, Dawid Siwczyk, Joao Oliveira, Marcel Keller und Ernest Plizga (von links).
URW Waldviertel

WEIZ - WALDVIERTEL 0:3.

Von Spiel zu Spiel wird das Auftreten der Waldviertler souveräner. Die Weizer zählten in der Vergangenheit nicht unbedingt zu den Lieblingsgegnern der Nordmänner. Am Sonntag hat man davon allerdings nicht viel gemerkt.

Nach nur einer Stunde beendete Ernest Plizga das Spiel mit einem Angriffspunkt. URW zog von Beginn weg die Fäden, spielte konzentriert und ließ den Steirern keine Chance. „Eine Super-Sache!“, jubelte URW-Manager Werner Hahn. „Eine sehr starke, konzentrierte und fokussierte Leistung.“

„Die Pause haben sie sich jetzt verdient. Dann müssen sie eh bis zum Schluss Vollgas geben!“URW-Manager Werner Hahn

Der Kampf um Platz zwei nach dem Grunddurchgang, der für die am 4. April startende Finalserie eine gute Ausgangslage ermöglicht, ist nach der Niederlage der Grazer gegen Aich/Dob nun endgültig zum Duell zwischen Waldviertel und Amstetten geworden. Es wird spannend, treffen die beiden Konkurrenten in Zwettl schließlich noch einmal aufeinander. Amstetten muss allerdings am Mittwoch auch noch gegen Aich/Dob ran, wo schon eine Vorentscheidung fallen kann.

Da am Wochenende das Final Four des Austrian Volley Cups gespielt wird, sind die Nordmänner spielfrei – zum wohl letzten Mal bis zum Ende der Saison. Deshalb haben die Spieler für das kommende Wochenende auch frei bekommen. „Es waren viele Spiele, erfolgreiche Spiele. Die Pause haben sie sich verdient“, betont Hahn. „Dann müssen sie eh bis zum Schluss Vollgas geben. Wir wollen ins Finale!“

Drei Spiele sind im Grunddurchgang noch ausständig. Vor dem Heimderby gegen Amstetten (10. März) geht‘s noch nach Ried und zum Abschluss des Grunddurchgangs nach Graz. Und dann geht‘s erst so richtig los…