URW Waldviertel: Ein Sprint zur Medaille. Spiele um Platz drei werden diese Woche durchgepeitscht. Waldviertel will siegen.

Von Maximilian Köpf. Erstellt am 14. April 2021 (02:37)
Einschwören auf Amstetten. URW Waldviertel will das Spiel um den dritten Platz in kürzester Zeit erfolgreich hinter sich bringen.
 
URW Waldviertel

Nicht mehr ganz eine Woche dauert die heurige Saison für URW Waldviertel noch. Bis spätestens Sonntag werden die Spiele um Platz drei gegen Amstetten, deren Auftakt nun aufgrund der Corona-Quarantäne bei den Mostviertlern doch von Samstag auf Mittwoch verschoben wurde, durchgepeitscht. Sollten zwei Spiele nicht reichen, wird nach dem Rückspiel am Samstag in Amstetten gleich noch am Sonntag das Entscheidungsspiel in Zwettl stattfinden.

Wohin das Pendel ausschlagen soll, ist für die Waldviertler dabei klar. Die wollen sich jetzt, nachdem man im Halbfinale so knapp gescheitert ist, zumindest die Bronze-Medaille holen. „Wir wollen unbedingt Dritter werden, alles in unseren Möglichkeiten stehende tun, um diese zwei Siege zu holen“, sagt URW-Manager Werner Hahn. „Wir hatten jetzt mehr eine Woche Spielpause, konnten uns sehr gut auf Amstetten vorbereiten. Das wird auch notwendig sein. Ich erwarte eine schwere Partie. Amstetten hat gegen Aich/Dob im Halbfinale zweimal sehr gut gespielt.“

Der Fokus soll für URW aber ohnehin am eigenen Spiel liegen. „Das wollen wir dem Gegner aufzwingen“, betont Hahn. „Hohes Risiko am Service, schnell am Block punkten!“ Die Statistik spricht eine klare Sprache. In den beiden NÖ-Derbys in der Toprunde setzten sich die Nordmänner jeweils souverän durch, Amstetten gelang dabei nur ein Satzgewinn. Der zeigte aber, dass die Mostviertler die Waldviertler durchaus fordern können. Beim Auftaktsatz im Spiel in Amstetten hatte URW wenig entgegenzuhalten. Umso mehr ärgerten sich die Heimischen, in weiterer Folge nicht an diese Leistung anknüpfen zu können. Auch fraglich ist, wie schnell die Amstettner nach der Coronapause wieder an alte Leistungen anknüpfen werden können.

Für das Lazarett der Waldviertler waren die eineinhalb Wochen Pause Gold wert. Pavel Bartoš, dessen verletzter Knöchel zuletzt mehr Probleme machte und der deshalb im fünften Spiel gegen Graz fast die gesamte Spieldauer auf der Bank verbrachte, dürfte die Pause gut getan haben. „Man sieht es ihm an, es geht ihm wieder viel besser. Er wird für das Spiel wieder fit sein“, sagt Hahn. Auch Thomas Heptinstalls Patellasehne hat sich wieder beruhigt. Hahn: „Möglich, dass er am Mittwoch sogar beginnt.“ Denn: Mittelblocker Maciej Borris macht das Knie wieder heftigere Probleme. „Das macht mir etwas Sorgen. Mal schauen, wie es sich bis Mittwoch entwickelt“, sagte Hahn am Montagabend.