URW Waldviertel-Manager Werner Hahn: „Wir brauchen dafür eine Lösung“

Erstellt am 26. Januar 2022 | 02:48
Lesezeit: 2 Min
„Wir brauchen dafür eine Lösung“
Für URW-Manager Werner Hahn wäre klar: „Wer nicht antreten kann, verliert!“
Foto: Maximilian Köpf
Absage der Ried-Partie brachte Stein ins Rollen. URW-Hahn: „Zehrt an den Nerven.“
Werbung

Die Covid-Infektion in den eigenen Reihen hatte nach der Absage der Europacup-Partien in der Türkei keine Auswirkungen mehr für die Waldviertler Volleyballer. Das Freitagsspiel zur AVL gegen Ried fiel dennoch coronabedingt ins Wasser – einige Oberösterreicher mussten in Quarantäne, weshalb zu wenige Spieler verfügbar waren.

Sehr zum Leidwesen der Waldviertler. „Wir hätten gerne gespielt, waren schon darauf vorbereitet“, sagt URW-Manager Werner Hahn. „Jetzt bekommen wir auch ein Problem mit dem Nachtragstermin.“

Denn im engen Zeitkorsett ist für solche Dinge eigentlich kein Platz mehr, wird die Terminfindung immer schwieriger – werden abgesagte Spieler immer hinten dran gehängt, verlängert sich die Saison immer weiter.

Dass es überhaupt zu Absagen kommt, wurmt Hahn: „Dass bei so hohen Infektionszahlen auch Sportvereine öfter betroffen sind, ist klar. Wenn Spieler geimpft sind, müssen sie als Kontaktperson aber nicht in Quarantäne“, sagt er und wird deutlich: „In einer ersten Liga sollten eigentlich alle Spieler geimpft sein. Es zehrt sehr an den Nerven, wenn du dich auf die Spiele vorbereitest und dann immer wieder kurzfristig abgesagt wird…“

Laut Hahn arbeitet der ÖVV gerade an einer Lösung: „Für mich wäre klar: Wenn jemand nicht zum Spiel antreten kann, hat er automatisch verloren.“