ÖSV-Cheftrainer Gösweiner: „Gut, dass was los ist“. ÖSV-Cheftrainer Reinhard Gösweiner von Bewerb in Gutenbrunn begeistert. Nordwald-Biathleten zeigten starke Leistungen, Pelikan siegte in der U10.

Von Mathias Schuster. Erstellt am 06. Februar 2019 (02:10)
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War zufrieden: ÖSV-Cheftrainer Reinhard Gösweiner.

Gutenbrunn kommt nicht zur Ruhe, eine Woche nach der Doppelveranstaltung stand auf der Biathlonanlage der Nachwuchsbewerb im Bundesländercup an, dieser wurde als Sprintwettkampf ausgeführt.

Ein sattes Teilnehmerfeld von 47 jungen Biathleten aus U8 bis U15 fanden sich im südlichen Waldviertel ein, zehn davon stellte der SC Nordwald. Prominentester Gast war Reinhard Gösweiner, Biathlon-Cheftrainer des ÖSV, der sich von der Veranstaltung begeistert zeigte: „Alles ist reibungslos abgelaufen, es hat keine Probleme gegeben. Wir haben gute Leistungen gesehen, da bin ich sehr zufrieden“, erklärt der 46-Jährige, der selbst in jüngeren Jahren in Gutenbrunn lief. Im Rennkalender solle es in Zukunft ein Fixpunkt werden. „Es war sehr wichtig und gut, dass hier wieder mal was los ist. Die Jungen freuen sich auch, wenn sie was anderes sehen. Sonst fahren sie jedes Jahr die gleichen Strecken.“

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Gut gelaufen. Katja Pelikan vom SC Nordwald erlaubte sich beim Schießen zwei Fehler und lief in der Altersklasse U10 dennoch als Erste ins Ziel.

Viel „Weiß“ und Sonnenschein gab es am Samstag, dennoch seien die Verhältnisse schwierig gewesen, so Gösweiner. „Es war sehr anstrengend für die Athleten, weil der Schnee recht batzig war.“ Die beste Antwort lieferte aus Waldviertler Sicht Katja Pelikan, die trotz zweier Strafrunden die Laufstrecke von 3km in der U10 mit knapp acht Sekunden Vorsprung als Erste bewältigte.

Im größten Teilnehmerfeld, der U10-Burschen, schaffte es Julian Müllner dank fehlerfreier Schussleistung auf den zweiten Platz, auch Klara Hofmann (U11) sowie Konstantin und Klara Zwettler (beide U10) belegten Rang zwei.

Am dritten Platz gerade noch aufs Stockerl schafften es Valtenin Zwettler (U12), Silvia Buchinger (U11) und Joschua Layer (U9).

Eine perfekte Schussleistung legte Hannes Hofmann an den Tag. Als Starter in der Eliteklasse musste er ohne Auflage frei schießen und leistete sich dabei keinen Fehler. Eine eben erst abgeklungene Krankheit verhinderte jedoch eine bessere Platzierung, am Ende reichte es für Platz vier.