Herbert Lackner: RAN bot „großen Erlebniswert“. Herbert Lackner & Co. schafften RAN als älteste Staffel mit im Schnitt 78 Jahren.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 23. September 2020 (01:59)
Die Crataegutt-Seniors beim Zieleinlauf in Weitra: Norbert Hager, Herbert Lackner und Pepi Bichl.
Martin Bihounek

25 Stunden und 17 Minuten – so lange brauchten die Crataegutt-Seniors, um das Race Around Niederösterreich zu finishen. Oder eigentlich sogar 24:47 Stunden. Aber zwei Strafen verlängerten die Endzeit. „Einmal kein Licht, obwohl schon Nachtzeit war. Einmal wegen Überfahren einer Stopptafel in Götzendorf um zwei Uhr früh“, kann der Bärnkopfer Teamchef Herbert Lackner über die zwei Fehler schmunzeln. „Wir haben recherchiert, wer der Missetäter war. Es dürfte sich um Pepi gehandelt haben. Dafür muss er uns bei Gelegenheit eine Runde ausgeben.“

Pepi, das ist Pepi Bichl, Norbert Hager komplettierte mit Lackner das Trio, das nach zwei Race Across America-Teilnahmen jetzt auch ihr Heimatbundesland umrunden wollte – als mit Abstand ältestes Team (Durchschnittsalter: 78 Jahre). „Die zweitälteste Staffel war mit 42 Jahren im Schnitt fast halb so alt wie wir“, sagt Lackner.

Das RAN wird das Trio in guter Erinnerung behalten. „Landschaftlich war es wunderbar, das Rennen hat einen großen Erlebniswert. Freundschaften werden geschlossen“, schildert Lackner. Bis auf einige Orientierungsprobleme am Beginn sei alles sehr gut verlaufen. „Hauptsache Beine und Kreislauf spielen mit.“