Martin Hofbauer: Nicht einfach nur Pokal-Abholen. Gesamtsieger Martin Hofbauer beendete Crossserie standesgemäß – Sieg in Echsenbach. Apfelthaler wieder Zweiter.

Von Maximilian Köpf. Erstellt am 12. Februar 2020 (00:15)
Nach dem Crosslauf in Echsenbach ging‘s in die Kaminstube Schwarzenau – nicht zur zum Aufwärmen, sondern auch für die Gesamtsiegerehrung. Am Bild das diesjährige Siegerpodest (ohne Frauensiegerin Christina Kastner): Silvia Wührer (Dritte), Stefan Apfelthaler (Zweiter), Sieger Martin Hofbauer, Alexander Bichl (Dritter) und Anna Reinthaler (Zweite). Als einer der ersten Gratulanten stellte sich SC-Zwickl-Zwettl-Obmann Reinhard Poppinger (links) ein.
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Die Crosslaufserie 2019/20 ist Geschichte. Beim finalen Rennen in Echsenbach präsentierte sich die 6,75km lange Strecke am Samstag in Top-Zustand. Angetauter Boden, aber weniger Gatsch als in der Vorwoche Schwarzenau. Dazu kaum Wind und beim Zieleinlauf nach der zweiten Runde sogar noch Sonnenschein.

Die Sonne schien einmal mehr Martin Hofbauer. Der Kremser war durch den Rieweiser Wald nicht zu biegen. Dabei hätte er sich den Lauf gar nicht mehr geben müssen, hatte ja in Schwarzenau seinen Gesamtsieg schon fixiert. „Aber nur zur Siegerehrung zu fahren, ist auch komisch“, schmunzelte Hofbauer zu seiner Premiere in Echsenbach.

Die wurde fast ein Triumphzug. Vom Start weg konnten nur Stefan Apfelthaler und Alexander Bichl mithalten. Das Trio setzte sich schon nach 400 Metern auf der abschüssigen Startpassage ab. Nach 1,5km musste die Konkurrenz Hofbauer aber schon ziehen lassen, der ab dann ein einsames Rennen lief und in 23:16min den fünften Sieg im fünften Antreten entgegenlief.

Im Duell um den zweiten Platz schüttelte Apfelthaler letztlich Bichl ab. Das Siegerpodest von Echsenbach war gleichermaßen das Siegerpodest der Crosslaufserie.

Die Frauenwertung war wieder in Zwickler Hand. Ohne Gesamtsiegerin Christina Kastner war wieder Silvia Wührer die strahlende Siegerin. Dabei sah es lange nach einem Erfolg von Anna Reinthaler aus. Wührer schloss erst 1km vor dem Ziel zur Youngsterin auf. „Ich habe gemerkt, dass ich noch ein paar Körner hatte, also habe ich die Attacke versucht“, schildert die Zwettlerin. Das ging auf. Wührer erlief noch zehn Sekunden Vorsprung und war „superhappy. Ich hatte gar nicht geplant, den ganzen Cup zu laufen. Jetzt bin ich Gesamtdritte.“

Mit vier zweiten Plätzen holte Reinthaler Cup-Rang zwei.