Debakel & Kantersieg. Eishockey-Landesliga / Nach klarer Heimpleite gegen Stockerau zerschossen die Waldviertler in Amstetten die rote Laterne.

Von Michael Salzer. Erstellt am 15. Januar 2014 (23:59)
Die SP Zwettl/Waidhofen (re. Manuel Fettinger) zangelt am Samstagabend um die allerletzte Playoff-Chance.
NOEN, Salzer
Von Michael Salzer

SP ZWETTL/WAIDHOFEN - STOCK CITY OILERS 4:10. Einmal mehr kassierten die Waldviertler gleich im ersten Drittel die vorentscheidenden Gegentore. Auf der einen Seite war (fast) jeder Schuss der effizienten Stockerauer ein Volltreffer. Auf der anderen Seite spielten die Hausherren zwar solide mit, brachten aber (die beiden Legionäre ausgenommen) keine ernsthaften Torschüsse zustande – 2:6.

Im zweiten Durchgang bauten die Gäste ihren Vorsprung auf 9:3 aus. Erst im Schlussdrittel (1:1) verteidigten sich die Heimischen besser und erfolgreicher, trotzdem wurde es am Ende eine zweistellige Heimpleite.

AMSTETTNER WÖLFE II - ZWETTL/ WAIDHOFEN 2:14. Die Jung-Wölfe mussten diesmal ohne Verstärkungen aus der zeitgleich spielenden Kampfmannschaft auskommen, wurden deshalb zur leichten Beute für die Waldviertler. Bei den Gästen konnten wieder die zuvor verletzten Josef Schierhuber und Tobias Mittag mitmachen – beide beteiligten sich mit erfolgreichen Weitschüssen an der klaren 5:0-Führung im ersten Abschnitt. Im Mitteldrittel verkürzten die jungen Mostviertler zwar kurzfristig auf 2:6, lösten damit aber eine wahre Torlawine aus: Angeführt vom überragenden Spielertrainer Marian Stabel (7 Tore, 4 Assists) schlug die SP Zwettl/Waidhofen zunächst dreimal in einer Spielminute zu. Am Ende wurde es gar ein 14:2-Schützenfest. „Es war eine geschlossen gute Teamleistung“, bilanzierte SP-Sektionsleiter Karl Kuchelbacher. „Wir hätten noch viel höher gewinnen können, aber der Amstettner Tormann hat stark gehalten.“

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NOEN, Salzer

ZWETTL/WAIDHOFEN - ST. PÖLTEN, Samstag, 19 Uhr. Alle Waldviertler sind rechtzeitig fit geworden, nun kämpft die Spielgemeinschaft gegen den Erzrivalen aus der Landeshauptstadt um ihre allerletzte Play off-Chance. Kuchelbacher: „Ich denke, wir werden am Samstag eine ziemlich ausgeglichene und spannende Partie sehen.“