Derby wird brisant. Waldhausen: Der neue Coach kommt vom Nachbarn. Sallingberg: Neue Saison ohne Legionäre denkbar.

Von Mathias Schuster. Erstellt am 01. Juli 2014 (09:34)
Seitenwechsel. Spielertrainer Martin Macho verlässt den SC Sallingberg nach einem Spieljahr in Richtung des größten Lokalrivalen aus Wald-hausen.
NOEN, Mathias Schuster

Die Waldviertler Derby-Saison ist um eine Facette reicher: Der SV Waldhausen fischte auf der Suche nach einem Übungsleiter ausgerechnet im benachbarten Teich, Martin Macho wird ab sofort die Geschicke des Absteigers leiten.

Der nunmehrige Ex-Sallingberger gibt sich in einer ersten Stellungnahme zurückhaltend: „Es war meine persönliche Entscheidung. Ich hatte ein tolles Jahr in Sallingberg. Verschiedene Gründe haben jetzt zum Wechsel geführt.“ Der Spielertrainer wird, wie zuvor Ante Plazibat, seinen Platz in der Defensive finden. „Nach dem Abstieg wollen wir uns im oberen Drittel halten. Macho hat uns im gemeinsamen Gespräch überzeugt. Er bringt sehr viel Routine mit“, ist SVW-Obmann Gerhard Schiesswald zuversichtlich.

Abschied kam nicht überraschend 

Ein Ersatz für den abgewanderten Michael Doppler, so Schiesswald, sei nicht geplant. In Sallingberg hielt sich die Überraschung nach Machos Abgang in Grenzen. Bezüglich eines Nachfolgers möchte Sektionsleiter Florian Stöcklhuber nichts überstürzen: „Es ist in Arbeit, wir werden aber nicht hudeln. Finanziell müssen wir uns ohnehin nach der Decke strecken.“

Fixiert ist indes die Verpflichtung von Patrick Öhlzelt aus Weißenkirchen. „Er hat einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Auch Matthias Kranister soll nach einjähriger Pause wieder am Spielbetrieb teilnehmen. „Wenn noch ein starker Österreicher kommt, wäre eine Saison ohne Legionäre durchaus eine Überlegung wert.“