Dobal ist ein Zwettler. 1. NÖN-Landesliga / Vladimir Dobal wechselt vom südböhmischen ins Waldviertler Zentrum. Zwettl hat nun defensiven Handlungsbedarf.

Von Michael Salzer. Erstellt am 01. Januar 2014 (23:59)
Vladimir Dobal wechselt vom SK Dynamo Budweis zum SC Zwettl.
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Von Michael Salzer

SC Zwettl. Der erste Neuzugang heißt Vladimir Dobal, der 26-jährige Tscheche wechselt von Dynamo Budweis (2. Liga Tschechien) ins Zentrum des Waldviertels. „Dobal gilt als Topmann, ein echter Spielmacher mit super Pass, der sich aber auch defensiv für nichts zu schade ist“, erklärte SCZ-Sektionsleiter Harald Resch.

Und Trainer Frantisek Cipro sagte zu seinem tschechischen Landsmann: „Ich kenne ihn schon sehr lange. Er kann alle Positionen im Mittelfeld spielen, ist lauf- und kampfstark. Es war nicht so einfach, ihn zu kriegen, weil er einige weitere Angebote hatte.“

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Doch wie schaut es mit dem dringend gesuchten Stürmer aus? Cipro: „Überhaupt keine Chance, schon gar nicht im Winter! So einen, der uns wirklich weiterhelfen kann und finanzierbar ist, gibt es in ganz Tschechien nicht.“

Inzwischen herrscht auch in der Zwettler Abwehr großer Handlungsbedarf: Rechts-Verteidiger Christian Brunner hat sich beim Skifahren das Wadenbein gebrochen und wurde schon operiert, fällt im Frühjahr komplett aus. Innenverteidiger Denis Husejnovic hat Flüssigkeit in der Leiste, diese muss operativ raus – der Zeitpunkt ist allerdings noch offen. Resch: „Wir verhandeln schon mit einem interessanten Mann, der absolviert aber noch ein Probetraining bei einem Regionalligisten.“