Wieder kein Sieg für Zwettler Hurricanes. Auch im ersten Spiel des Play-offs gehen die Zwettler Hurricanes gegen die Eisenstadt Raptors leer aus

Von Mathias Schuster. Erstellt am 30. Januar 2020 (11:33)
David Schierhuber ist verärgert.
NOEN

ZWETTL - EISENSTADT 5:6.

Trotz der bislang besten Saisonleistung stand Zwettl wieder mit leeren Händen da. „Das ist traurig, weil Eisenstadt einer der einfachsten Gegner ist und wir es problemlos gewinnen hätten können“, haderte Kapitän David Schierhuber, der zunächst aber einen tollen Start seiner Mannschaft miterlebte.

Nachdem die Raptors eine frühe Führung der Zwettler ausglichen, stellte Patrick Backknecht-Deutsch mit einem Doppelschlag noch vor der Drittelpause auf 3:1. „In der Kabine habe ich schon versucht, die Euphorie zu bremsen, aber es hat nichts genutzt. Wir haben aufgehört, um jeden Puck zu kämpfen, und uns in Wahrheit erst nach dem Rückstand wieder zusammengerissen“, erklärte der Routinier. Nach Ende des zweiten Drittels lag Zwettl zwar noch ein Tor in Führung, die Raptors holten sich mit einem Dreifachschlag im letzten Abschnitt aber noch den Sieg. „Ich bin normal tiefenentspannt, kann mit einer Niederlage leben. Aber die Art war nicht in Ordnung“, war Schierhuber enttäuscht.

Am Freitag soll es gegen St. Pölten mit dem ersten Sieg klappen, auch wenn Zwettl der Ausfall beider Goalies droht – eine Absage steht im Raum. „Ich habe trotzdem ein gutes Gefühl“, meint der Kapitän. „Ich hab noch nie eine Saison kein Spiel gewonnen. So erlebt man nach 15 Jahren Eishockey noch was Neues.“