Für Tapire geschwitzt. Laufsport / Bernhard Pleßberger nützte die Vorbereitung auf den Jungle Marathon in Brasilien für einen guten Zweck.

Erstellt am 01. Oktober 2013 (04:54)
NOEN, Norbert Potensky
Direktorin Dagmar Schratter und die Tapire vom Tiergarten Schönbrunn freuten sich über den Scheck von Bernhard Pleßberger.

97 Stunden, 2.974 Kilometer, 59.719 Kalorien und 4.000 Euro: Das ist die Bilanz jener einzigartigen Spendenaktion, die Bernhard Pleßberger, Extremläufer aus Gutenbrunn, in den letzten Wochen realisiert hat.

Für seine Vorbereitung auf den Jungle Marathon (Anm.: 250 km durch den brasilianischen Regenwald) fand der Waldviertler im Regenwaldhaus des Tiergarten Schönbrunn die idealen Trainingsbedingungen vor. Bei luftfeuchten 38 Grad saß Pleßberger fast zwei Monate lang jeden Freitag, Samstag und Sonntag am Ergometer. Fast 3000 Kilometer spulte er dabei ab, was in etwa der Strecke Wien-Lissabon entspricht.

NOEN, Norbert Potensky
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Das Training kam aber nicht nur seinem Herz-Kreislauf-System, sondern auch dem Artenschutzprojekt „Flachlandtapir“ zugute. Letztlich darf sich das Institute for Ecological Research in Brasilien über 4.000 Euro für das Pantanal Tapir Programm freuen – diese Summe haben die Zoobesucher gespendet. Pleßberger hob am Donnerstag in Richtung Brasilien ab. „Der Jungle Marathon ist mein Saisonhöhepunkt. Druck spüre ich keinen, denn mit dem Projekt gibt es schon einige Gewinner.“