„Funktioniert nur draußen“. Fußball / Die meisten Bezirksteams treten ihre Winterpause an, ein paar trainieren nach.

Von Mathias Schuster und Michael Salzer. Erstellt am 20. November 2013 (23:59)
NOEN, Salzer
Hartl Haus-Trainer Ljubo Petrovic bittet seine Kicker bis Ende November zum Kicken am grünen Rasen – um dabei neue Spieler testen zu können.

Von Michael Salzer und Mathias Schuster

Die letzten Fußballspiele des Jahres 2013 wurde am vorigen Wochenende abgespult. Wie verbringen die Waldviertler Fußballer nun ihre wohlverdiente Winterpause?

NOEN, Salzer
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Der Liga-Konkurrent aus Mistelbach trainiert nach der Herbstsaison weiter, bestreitet auch einige Testspiele. Was hält man beim SC Zwettl davon? „Das ist aus meiner Sicht überhaupt nicht sinnvoll, bei dem Wetter ruiniert man damit nur den Platz“, sagt Sektionsleiter Harald Resch. „Jeder Mensch braucht mal eine Pause, ein paar Wochen zum Abschalten, zum Sammeln neuer Motivation. Von der Sommerpause ist sowieso kaum noch was übrig geblieben.“ Die Zwettler Fußballer kriegen einen persönlichen Trainingsplan mit nach Hause, treffen sich einmal die Woche zum lockeren Hallenkick in der Sporthalle Zwettl.

Beim SC Hartl Haus Echsenbach hingegen noch bis Ende November auf Rasen trainiert bzw. gespielt, und zwar zweimal pro Woche. „Wir werden einiges verändern, wollen neue Spieler testen“, kündigte Trainer Ljubo Petrovic an. „Das funktioniert nur draußen.“

Ganz ähnlich wie in Zwettl sehen die Pläne bei den Gebietsligisten aus Groß Gerungs und Waldhausen aus. Nur beim USC Schweiggers soll im alten Jahr noch richtig geschwitzt werden, nach einer kurzen Pause bittet Coach und Sportwissenschafter Markus Hackl zweimal pro Woche zum Grundlagenausdauer- und Kraft-Training in der Halle.

Die Bezirksvereine der 1. Klasse Waldviertel befinden sich bereits im Winterschlaf. Kottes-Spielertrainer Stefan Karl vertraut auf die Selbstständigkeit der Spieler: „Jeder hat einen Trainingsplan für zuhause. Wir haben so viele angeschlagene Spieler, also geben wir jetzt mal Ruhe.“ Nur die letztplatzierten Schwarzenauer werden noch zwei Wochen nachtrainieren, um eventuelle Neuzugänge ordentlich unter die Lupe nehmen zu können