Fittes Waldviertel: Ultra-Premiere ist gelungen

„Fittes Waldviertel“ lockte 160 Sportler nach Großglobnitz. Resümee sehr positiv.

Maximilian Köpf
Maximilian Köpf Erstellt am 13. Oktober 2021 | 02:03

Was für eine Premiere! Mit „Fittes Waldviertel“ ist eine neue Ultrasport-Veranstaltung im Waldviertel geboren. Das Lauf-, Wander- und Radevent über 100, 60 und 30km lockte am Freitag 160 Bewegungswillige nach Großglobnitz. „Fürs erste Mal war das super. Wir sind sehr zufrieden. Auch das Feedback war sehr gut“, bilanzierte Initiator Gerhard Kreutzer vom USC Großglobnitz positiv.

Die 100km-Strecke führte von Großglobnitz ausgehend über Ottenschlag, Oberstrahlbach, Jagenbach, Annatsberg, Friedersbach und über Zwettl zurück nach Großglobnitz. Dank des überraschend guten Wetters gab‘s auch ausreichend Gelegenheiten das Waldviertel zu genießen. Offizielle Zeitnehmung gab es keine, dementsprechend auch kein Ergebnis.

Das Teilnehmerfeld war buntgemischt

„Es waren auch Gäste aus dem Ausland dabei“, erzählt Kreutzer. Der älteste Teilnehmer, Wilfried Reichenvater, bewältige mit 80 Jahren die 60km-Strecke.

Außerdem mit dabei waren einige bekannte Vertreter aus der Waldviertler Ausdauerszene. Für den LTU Waidhofen waren Bernhard Höllriegl (selbst gemessene 12:06std), Josef Filler und Hans-Jürgen Fanter (12:43) über 100km am Start. Die 60km bewältigten Mario Bauer (Paralympics-Marathon-Teilnehmer 2016 in Rio; Premiere auf dieser Distanz) und Martin Raidl gemeinsam in 5:57.

Für Raidl war es der Abschluss der Ultra-Saison

 „Ich war hin und hergerissen, ob ich noch teilnehmen soll, oder doch besser schon regenerieren“, sagt der Eggerner, freut sich aber, dass er dabei war. „Die Veranstaltung war sehr gelungen, die Strecke wunderbar, das Team sehr freundlich und hilfsbereit, das Wetter perfekt und die Stimmung familiär. Danke, dass es nun auch eine Ultra-Veranstaltung im Waldviertel gibt.“

Übrigens: Der Termin für nächstes Jahr steht schon. Das Event wird wieder am 8. Oktober über die Bühne gehen. Die Strecke wird aber eine andere sein. Kreutzer: „Unser Plan war immer, dass wir das gesamte Waldviertel abdecken, daher wird die Strecke jedes Jahr ein anderes Gebiet abklappern.“