Heimstarke Echsen kriegen Flügel. 2. Landesliga West / Der SC Hartl Haus katapultierte sich mit dem knappen Heimsieg über Seitenstetten auf Rang zehn.

Von Michael Salzer. Erstellt am 01. April 2014 (13:05)
Doppel-Torschütze Markus Dangl (re.) und seine Kollegen vom SC Hartl Haus mussten sich über 95 Minuten lang ordentlich strecken, ehe der 3:2-Erfolg über den USC Seitenstetten eingefahren war. Foto: Michael Salzer
NOEN, Michael Salzer

HARTL HAUS - SEITENSTETTEN 3:2.

Der zweite knappe Erfolg im zweiten Heimspiel 2014 – die Hartl Häusler segeln weiterhin voll auf Kurs in Richtung Klassenerhalt.

Der wichtige Dreipunkter gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf durfte erst nach dem Zittern bis zum Schlusspfiff gefeiert werden. Nur drei Minuten nach dem 0:1 versenkte Markus Dangl einen Freistoß im Tormann-Eck zum 1:1-Pausenstand (23.). Derselbe stellte auch – nach Foul an Matej Mitrovic – per Elfmeter auf 2:1 (54.). Danach drängte der USC Seitenstetten auf den Ausgleich, doch die einzige ernsthafte Möglichkeit vergab der eingewechselte Jan Knoll aus spitzem Winkel (67.).

Ein paar Minuten später fiel auf der Gegenseite der entscheidende Treffer: Beim Mitrovic-Freistoß lauerte Marco Teufel geschickt im Hinterhalt und übernahm den Abpraller direkt, der nicht unbedingt unhaltbare Flachschuss landete im langen Eck – 3:1 (72.).

Wenig später nützte Florian Schleindlhuber eine seltene Unkonzentriertheit in der heimischen Defensive zu seinem zweiten Treffer (76.). Doch in der Schlussphase der hart umkämpften Partie konnten die Mostviertler nicht mehr zulegen.

„Ende gut, alles gut“, freute sich Hartl Haus-Coach Ljubo Petrovic. „Spielerisch ist derzeit nicht mehr drinnen. Aber wir waren ein gutes Kollektiv, haben über den Kampf ins Spiel gefunden. In Summe war es auf jeden Fall ein verdienter Sieg.“

GMÜND - HARTL HAUS, Freitag, 19.30 Uhr.

Im Waldviertel-Derby fehlen drei junge Echsenbacher: Matthias Fuchs, Mario Zellhofer und Reserve-Tormann Marvin Pichler sind auf Sprachreise in Irland. Ob Nikola Sukalo (Knieverletzung) spielen kann, wird erst kurz vor dem Anpfiff entschieden.

„Wir müssen wieder kämpfen bis zum Umfallen, dann ist alles möglich“, sagte Ljubo Petrovic vor der Rückkehr an eine seiner früheren Wirkungsstätten.

Zur Bilanz der Lokalrivalen: Gmünd gewann zuletzt zweimal in Echsenbach, kassierte im vorigen Heimspiel aber eine überraschende 1:2-Pleite.