Triathlon: Ein Top-Auftritt von Alexander Frühwirth. Bei seinem zweiten Start nach der Pause war Alexander Frühwirth in St. Pölten um sechs Minuten schneller als im Vorjahr.

Von Bernd Dangl. Erstellt am 30. Mai 2018 (09:00)
Zufrieden mit dem Auftritt in St. Pölten: Alexander Frühwirth.
Lobenschuss

Mit 4:49 Stunden spulte Alexander Frühwirth den „Ironman 70.3“ in St. Pölten diesmal um ganze sechs Minuten schneller ab als noch im Vorjahr. Auch, wenn das „nur“ Platz zwölf in seiner Altersklasse (45 bis 49 Jahre) bedeutete, war diese Zeit für „Iron Alex“ sensationell. Daher gibt sich auch Frühwirth selbst mit dem Erreichten diesmal zufrieden: „Ich denke, das war nicht so schlecht …“ Vor allem angesichts dessen, dass das erst sein zweiter Triathlon nach den schweren Verletzungen des Vorjahres war.

Beim Schwimmen gab‘s diesmal einen „Rolling-Start“, das heißt, dass nicht alle Athleten gleichzeitig ins Wasser gelassen wurden. Für Frühwirth ein Nachteil: „Für Newcomer ist diese Methode sicher gut. Ich brauche aber den Kampf Mann gegen Mann – außerdem weiß man nie, auf welchem Rang man derzeit tatsächlich liegt.“

Mit der Schwimmzeit von 29:17min. über die 1,9km war der Kirchberger „zufrieden“ und die Performance am Rad – 2:36:32 Stunden für die 90km Radstrecke – war für ihn „okay“. Auch beim Laufen ging‘s diesmal besser, als zuletzt über die Olympische Distanz in Klosterneuburg, wo er durch eine Zerrung gehandicapt war. Den abschließenden Halbmarathon spulte Frühwirth in 1:37:34 Stunde ab.

Rückkehr nach Klagenfurt?

Wie geht‘s nun weiter im Programm? Fix ist ein Start beim „Heimrennen“ in Langau am 16. Juni, der „Eisenmann“ in Litschau ist „eher kein Thema“. Und dann gäbe es noch den Ironman in Klagenfurt, der „Iron Alex“ im Vorjahr so schwerwiegend aus der Bahn warf. „Es reizt mich“, kommt die Kämpfernatur zum Vorschein. „Von der Distanz her wäre das halt aber nochmals das Doppelte zu St. Pölten …“ Gut möglich, dass Frühwirth diese noch offene Rechnung am 1. Juli begleicht …