Elite geht im Bezirk Zwettl an den Start. Die weltweit besten Fahrer sind ab sofort bis Sonntag bei der WM im Bezirk Zwettl zu Gast. Österreichs Radler haben gute Chancen auf Medaillen.

Erstellt am 08. August 2018 (02:00)
Mathias Schuster
Paul Grün, Chef des Organisationskomitees scheute keine Mühen, um die weltbesten MTB-O-Fahrer ins Waldviertel zu locken.

Vor 20 Jahren etablierte sich MTB-O aus dem klassischen „Zu Fuß“-Orientierungslauf, heute macht die Welt-Elite Station im Zwettler Bezirk. Das Ziel besteht darin, eine bestimmte Anzahl von Kontrollpunkten schnellstmöglich anzufahren.

Der Nachweis erfolgt über einen Chip, der beim Anfahren des Postens automatisch registriert wird. „Nur querfeldein ist nicht erlaubt“, erklärt Organisationschef Paul Grün. Dies werde mittels GPS-Ortung genauestens kontrolliert, denn anders als bei der klassischen Form des Orientierungslaufs, darf der Fahrer nur auf den in der Karte gekennzeichneten Wegen jene Posten anfahren, deren Position er erst unmittelbar vor dem Start erfährt. Schnelles Schalten ist also nicht nur am Rad selbst gefragt, der Lauf verlangt den Akteuren vor allem mental einiges ab.

Insgesamt fünf Bewerbe

Die größte Hoffnung auf Medaillen dürfen sich Fans der österreichischen Sportler rund um die Asse Bernhard Schachinger, Kevin Haselberger und Andreas Waldmann – 2015 Weltmeister im tschechischen Liberec – am Donnerstag in der Staffel machen. „Da haben wir die größten Chancen“, so Grün. Auch der ORF wird daher, wie beim Auftakt am Dienstag, mit einem Kamerateam vor Ort sein. Bei den Jugendlichen zählen Tobias Micko (holte 2017 Bronze) und Jana HNILICA (holte 2017 Silber und 2018 EM-Bronze).

Die insgesamt fünf Bewerbe finden von Dienstag bis Sonntag (Pause am Freitag) jeweils ab 9.30 Uhr statt. Die Siegerehrungen gehen am jeweiligen Wettkampftag um 17 Uhr (Langdistanz 17.30 Uhr) über die Bühne.