„Für Cupsieg muss man Aich/Dob schlagen“. Spitzenduell im Ö-Volleyball gibt‘s schon im Halbfinale. URW Waldviertel will „Sensation“ schaffen.

Von Maximilian Köpf. Erstellt am 03. Februar 2021 (01:19)
Das Spiel mussten die Waldviertler gegen Aich/Dob klar 0:3 abgeben. Mit der Leistung setzten sie die Kärntner phasenweise aber ganz schön unter Druck. Auf diesem Wissen will man im Cup-Halbfinale aufbauen.
NOEN

Um einiges knapper, als das Endergebnis vermuten lässt, lief das Match zwischen Aich/Dob und Waldviertel vorige Woche in der Zwettler Stadthalle. Statt 3:0-Sieg für die Kärntner hätte das Ergebnis auch anders aussehen können, sagt URW-Sportleiter Werner Hahn: „Es waren dann doch immer knappe Entscheidungen. Viel hat für uns nie gefehlt.“ Drum gibt‘s das Duell der beiden österreichischen Top-Teams gleich noch einmal.

Allerdings nicht wie ursprünglich geplant mit dem Rückspiel in der AVL-Toprunde, sondern mit dem Cup-Halbfinale, das vom 14. Februar vorverlegt wurde. Damit kommt es für viele Beobachter zum vorgenommenen Cup-Finale. Für die Waldviertler, die das Viertelfinale gegen Zweitligist Aschbach/ Waidhofen/Ybbs kampflos überstanden, da der Gegner aufgrund der Covid-19-Spitzensport-Regelung nicht antreten durfte, ist es so oder so ein „All-In-Spiel“, wie es Werner Hahn bezeichnet: „Wenn du Cupsieger werden willst, musst du sowieso Aich/Dob schlagen. Ob jetzt im Halbfinale oder im Finale, ist egal. Wir haben uns den Cupsieg zum Ziel gesetzt. Mit einer wirklich starken Vorstellung können wir Aich/Dob schlagen.“

Favoritenrolle bei den Kärntnern

Favorit sind nämlich klar die Kärntner, die sich zum Saisonfinale hin aktuell zu immer höheren Leistungen pushen, nach der makellosen Vorstellung im Waldviertel am Wochenende in der MEVZA-Liga auch Tabellenführer Maribor 3:0 wegputzten. „Ein Sieg von uns wäre schon eine Sensation“, sagt Hahn. „Aber auch Bayern München ist im Cup ausgeschieden!“

Gespielt wird am Donnerstag ab 19 Uhr in Bleiburg (zu sehen auch wie immer im Livestream auf der URW-Homepage).