„Eine geniale Idee“. Stefan Schrenk und Rotary Club Zwettl sammelten mit Race Around Austria- Charity 16.000 Euro. Der erste Teil wurde übergeben.

Von Maximilian Köpf. Erstellt am 26. Oktober 2016 (05:22)
NOEN, privat
Stefan Schrenk (rechts) und Stefan Grum, der Präsident des Rotary Clubs Zwettl, (links) übergaben einen Spendenscheck im Wert von 10.000 Euro an das Förderzentrum Grainbrunn, vertreten durch Leiterin Eva Hausleitner und Gabi Walter.

Nach seinem sportlichen Erfolg beim Race Around Austria (sechster Platz, die NÖN berichtete) präsentierte Stefan Schrenk nun den großen karitativen Erfolg. Insgesamt 16.000 Euro an Spendengeldern haben der Vitiser Stiegen- und Türenproduzent und der Rotary Club Zwettl mit ihrem Charity-Projekt zusammengetragen.

Dabei standen alle Höhenmeter, die Schrenk beim RAA absolvierte (insgesamt 30.000) für je einen Euro zum Verkauf. Die 16.000 Euro seien ein „gewaltiger Betrag“, betont Schrenk. „Ich bin wirklich beeindruckt. Es zeigt, was man alles bewegen kann.“ Auch Stefan Grum, Präsident des Rotary Clubs Zwettl, freute sich über den Betrag und hob die besondere Leistung hervor: „Ohne Menschen mit sozialem Gedanken wie Stefan Schrenk, die bereit sind, etwas zu unternehmen, könnte auch Rotary nicht in diesem Ausmaß helfen.“

Geholfen wird mit den Spendengeldern zwei Institutionen, dem Behindertensportverband (Übergabe noch nicht erfolgt) und dem Förderzentrum und Ambulatorium Grainbrunn (Bezirk Zwettl). Mit den 10.000 Euro, die Schrenk und Grum kürzlich Leiterin Eva Hausleitner überreichten, wird dort die lange geplante Boulderwand für Physio- und Ergo-Therapie realisiert. „Damit erhalten Kinder und Jugendliche eine zusätzliche Möglichkeit zum gezielten Kraft- und Koordinationstraining“, sagte Hausleitner. „Das ist eine tolle Bereicherung für den Therapiealltag.“ Schrenks Idee, Hobby mit Engagement für guten Zweck zu verbinden, bezeichnete sie als „genial“.

Und zwar im doppelten Sinn, wie Stefan Schrenk im NÖN-Gespräch erzählt: „Wenn ich wusste, dass ein Berg verkauft ist, war das natürlich auch eine Motivationsspritze für mich, nicht aufzugeben, sondern weiterzumachen.“ Wie sehr der Vitiser motiviert werden musste und wie er überhaupt das Race Around Austria erlebt hat, wird demnächst ein Dokumentar-Film vom renommierten Kulturschaffenden „Vienzenz“ zeigen.