"Die Rangordnung stimmt jetzt wieder". Obmann Josef Zlabinger freut sich über die nach Zwettl zurück geholte Vormacht im Waldviertler Fußball.

Von Michael Salzer. Erstellt am 02. Dezember 2014 (09:02)
Bei der Jahresabschlussfeier des SC Zwettl in Ottenstein: Obmann Josef Zlabinger, Vizebürgermeister Johannes Prinz, Sektionsleiter Harald Resch, Obmann-Stellvertreter Herbert Zeilinger (vorne), Ehrenpräsident Hans Mitterecker, die Sponsorenvertreter Reinhold Pollak jun. und Manfred Füxl, Obmann-Stellvertreter Herbert Schießwald, die Trainer Lukas Meisner und Jaromir Plocek und Spielervertreter Mario Brunner (hinten, von links).
NOEN, Michael Salzer

Beim SC Zwettl wurde im Rahmen der Abschlussfeier am Mittwoch im Hotel-Restaurant Ottenstein zum letzten Mal auf das „turbulente Sportjahr 2014“ zurück geschaut. In seiner Bilanz erwähnte Sektionsleiter Harald Resch zunächst den fünften Platz des Reserveteams in der Saison 2013/14: „Die Burschen haben hervorragend gespielt.“ Top-Talent Lorenz Grabovac war – obwohl schon als Wechselspieler bei der Kampfmannschaft – mit zehn Treffern der beste Torjäger.

Nicht so gut lief es beim Einserteam: Rang 12, mit 34 Punkten nur um sechs mehr als der erste von drei Absteigern (Mistelbach). Resch: „In der Meisterschaft 2013/14 haben wir 44 Tore geschossen, Mario Brunner war mit neun der beste Schütze, und 58 bekommen – das sind einfach zu viele.“

Somit habe man im Sommer großen Wert auf Verstärkungen für die Defensive gelegt. Und dies gelang im Endeffekt eindrucksvoll: Mit 25:15 Toren haben die Zwettler nur einen Treffer mehr als der Herbstmeister aus Krems kassiert, liegen derzeit mit 24 Zählern auf Rang sechs.

SC Zwettl liegt voll auf Kurs zur Cup-Quali

„Wir sind auf einem guten Weg, unser Saisonziel zu erreichen.“ Dieses lautet: Ein Platz unter den besten Sieben, somit Qualifikation für die Vorrunde des ÖFB-Cups. „Wir haben die Rangordnung wieder hergestellt, sind klar vor Waidhofen die Nummer eins im Waldviertel“, freute sich SCZ-Obmann Josef Zlabinger. „Das ist ganz wichtig für uns.“ Danach blickte Zlabinger auf die zahlreichen Veranstaltungen im Jahr 2014 zurück, lieferte einige Anekdoten aus seiner aktiven Karriere und bedankte sich besonders für die geleisteten 13.000 Arbeitsstunden der Funktionäre und ehrenamtlichen Helfer.

Ein paar Stunden kommen im Dezember noch hinzu: Am kommenden, langen Wochenende (Freitag bis Montag) betreibt die Nachwuchs-Abteilung einen Punschstand beim „Goldenen Zwettler Advent“ – der gesamte Erlös daraus fließt in die Nachwuchsarbeit des SC Zwettl. Neu im Event-Programm ist zudem eine Fackelwanderung im Zwettltal, die Premiere steigt am 27. Dezember.