Positiv überrascht. Was kann der "SC Zwettl neu"? Die NÖN analysiert die Neuen anhand des Testspiels Zwettl gegen Schrems.

Von Michael Salzer. Erstellt am 22. Juli 2014 (11:14)
Der tschechische Linksfuß Jiri Havelka wirkt zwar bemüht, ist aber noch nicht in Zwettl angekommen.
NOEN, Michael Salzer

Martin Schlögl, Tormann (Note 2): Laut und kommunikativ, spielt immer aktiv mit, wurde selten ernsthaft geprüft. Wehrte einen Freistoß mit Super-Parade ab, fing sich einen weiteren Freistoß im Tormanneck ein (1:1).

David Hagmann, Innenverteidigung (2): Körperlich stark, souverän, selbstsicher, präzise Pässe im Spielaufbau – Potenzial zum Stamm- und Schlüsselspieler.

Michael Malek, Innenverteidigung (2): Siehe David Hagmann, besonders bei Kopfbällen eine Macht. Aber: Die SCZ-Abwehr musste nur eine kurze Drangperiode der Schremser überstehen.

Jiri Havelka, Mittelfeld links (3-4): Lauf- und kampfstark, blieb aber oftmals an den Gegenspielern hängen und konnte kaum entscheidende Impulse setzen. Für einen Legionär vorerst zu wenig – muss sich wohl erst einfinden.

Markus Wimmer, Mittelfeld rechts (2-3): Ebenfalls lauf- und kampfstark, ständig unterwegs. Zwei gute Alleingänge bis zur Grundlinie, aber scheiterte mit seinen Querpässen am ASV-Tormann.

Gregor Schmidt, Stürmer (2): Brauchte eine Halbzeit zum Eingewöhnen auf die Mittelstürmer-Position – dann deutlich stärker, ein Tor und ein Assist in der zweiten Hälfte.