Spannendes Jubiläum. 100. Crosslauf in Schwarzenau / Martin Hofbauer schnappte sich den Sieg im Zielsprint, Andi Kainz ist Sieger der Gesamtwertung.

Von Christopher Eckl. Erstellt am 26. Februar 2014 (23:59)
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Groß aufgezeigt. Martin Hofbauer vom ULV Krems holte sich den Sieg beim 100. Bewerb der Waldviertler Crosslaufserie in Schwarzenau. Im spannenden Zielsprint durch die beeindruckende Allee beim Brühlteich ließ er Andreas Silberbauer (ULC Horn) hinter sich.
Von Christopher Eckl

Die Waldviertler Crosslauf-Serie feierte ihren 100. Bewerb –  und die Spitzenläufer gratulierten den Organisatoren auf ihre Weise, nämlich mit einem hochspannenden Endspurt.

Während bei den Damen Gesamtsiegerin Elisabeth Reiter einsam ihre Runden zog und einen nie gefährdeten Sieg feierte, war die Entscheidung bei den Herren ein Fall für drei: Martin Hofbauer, Andreas Silberbauer und Andreas Kainz setzten sich zeitig vom restlichen Feld ab und blieben bis 300 Meter vor dem Ziel unter sich. Dann verschärfte Silberbauer das Tempo. Er sah die Chance, mit dem Sieg Platz eins in der Crosslauf-Gesamtwertung von Andi Kainz zu übernehmen. Während Kainz abreißen lassen musste, klebte Hofbauer weiter an Silberbauers Fersen und ging am Ende an ihm vorbei.

97 Starter im Hauptbewerb

„Ich habe auf den letzten Metern wohl mehr Reserven gehabt “, lachte der Sieger im Ziel glücklich und ergänzte: „Als ehemaliger 800 Meter-Läufer kann ich mich auf meine Sprintqualitäten voll verlassen.“ Nur wenige Sekunden hinter dem Duo Hofbauer-Silberbauer lief Kainz ins Ziel. Er bewältigte den „Nostalgie-Bewerb“ – es wurde auf der Strecke des ersten Schwarzenauer Crossbewerbes gelaufen – in 21:47 Minuten und schnappte sich den Sieg in der Gesamtwertung denkbar knapp vor Andreas Silberbauer. „Der Gesamtsieg war nicht mein allerhöchstes Ziel, eigentlich bereite ich mich ja auf den Salzburg-Marathon vor. Den Erfolg nehme ich aber trotzdem gerne mit“, resümierte AndiKainz. Als schnellster Läufer des Zwettler Bezirkes erwies sich Alexander Leutgeb vom LC Werbeprofi – er finishte an der zehnten Stelle.

NOEN, Christopher Eckl
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Das Ziel der Veranstalter, beim 100. Lauf auch zumindest einhundert Teilnehmer begrüßen zu dürfen, wurde zwar knapp verfehlt, dennoch zog Reinhard Poppinger zufrieden Bilanz: „Wir hatten 97 Starter im Hauptbewerb, das ist ganz ordentlich. Das Wetter hat super gepasst, also was will man mehr?“