Waldviertler hielten bei Ironman dem Unwetter stand. Beim Klagenfurter Ironman machte ein Unwetter den Sportlern das Leben schwer.

Von Bernd Dangl. Erstellt am 10. Juli 2019 (02:36)
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Finisher am Wörthersee: Altmeister Alexander Frühwirth und M30-Sieger Andreas Kainz.

Schwülwarmes Wetter am Wörthersee bereits früh am Morgen, der See quasi zu warm, um im Neopren-Anzug schwimmen zu dürfen. Für die Sportler nicht gerade ein Vorteil – und dennoch legte der Zwettler Andreas Kainz von Beginn weg ein hohes Tempo an den Tag, ließ sich auch vom nachmittäglichen Unwetter nicht aus dem Konzept bringen und finishte den Ironman mit den Distanzen 3,8km schwimmen, 180km radfahren und 42,195km laufen mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 8:52:47 Stunden, was unter 3.000 Startern den 14. Gesamtrang bedeutete. In der Altersklasse M30 schnappte sich Kainz nach Platz zwei im Vorjahr diesmal den Sieg und löste auch das Ticket für den Klassiker auf Hawaii. Diese Reise wird er allerdings nicht antreten, erst vor wenigen Tagen brachte seine Partnerin Conny Krapfenbauer Tochter Emma zur Welt.

Seinen bereits 65. Ironman absolvierte die Waldviertler Ausdauer-Legende Alexander Frühwirth. Auch ihm machte das Unwetter zu schaffen, auch er ließ sich dabei nicht beirren. Nach 10:16:47 finishte der Altmeister am 252. Platz des Gesamtklassements und auf Rang 17 seiner Altersklasse M50.