Zwei Medaillen für Zwettl. Gold und Silber bei der NÖ-Meisterschaft über die olympische Distanz in Gerasdorf. Conny Krapfenbauer und Silvia Wührer mischten beim Triathlon ordentlich mit.

Von Mathias Schuster. Erstellt am 15. August 2018 (03:00)
Conny Krapfenbauer und Silvia Wührer (v.r.) jubelten über Gold und Silber bei der Landesmeisterschaft in Gerasdorf.
privat

Viel Sonne, hohe Temperaturen und wenig Wind, für Ausdauersportler gibt es wahrlich angenehmere Verhältnisse.

Conny Krapfenbauer (URC Langenlois), Silvia Wührer und Thomas Wührer (beide RC Kosmopiloten Zwettl) plagten sich beim Triathlon in Gerasdorf dennoch über die olympische Distanz (1500 m Schwimmen, 40 km Radfahren, 10 km Laufen). „Aufgrund der Hitze der letzten Wochen war das Neoprenverbot keine Überraschung für uns“, erklärte Silvia Wührer.

Krapfenbauer holte in der niederösterreichischen Meisterschaftswertung den ersten Platz. „Ich habe meine Schwimmzeit ohne Neopren zwar verbessert, war aber noch immer zu langsam, um ganz vorne dabei zu sein“, war die Landesmeisterin nicht restlos glücklich. „Mit der Radleistung bin ich aber zufrieden. Die flache, windanfällige Strecke dient schon als kleiner Vorgeschmack für Podersdorf.“ Mit einer Zeit von 2:19:27 Stunden kam Krapfenbauer als Gesamt-Fünfte ins Ziel, wurde in ihrer Altersklasse Zweite.

Silvia Wührer erreichte das Ziel in 2:32:56 Stunden als Gesamt-Zehnte, wurde in ihrer Altersklasse Vize-Landesmeisterin.

Silvia Wührer: „Letzter Biss hat gefehlt“

„Über den Titel bin ich super happy, weil ich bis drei Tage davor nicht mal wusste, dass hier die niederösterreichischen Meisterschaften ausgetragen werden. Ich habe den Triathlon in Gerasdorf als Testwettkampf für meine nächste Mitteldistanz genutzt, die in 2 Wochen in Zell am See stattfinden wird“, erzählt sie der NÖN.

„Beim Schwimmen habe ich mich ganz wohl gefühlt, habe aber gemerkt, dass mir der letzte Biss gefehlt hat, um immer schön auf Zug zu bleiben. Mit der Radleistung bin ich ganz zufrieden. Beim Laufen war´s wirklich schon sehr warm.“ Da fehle ihr auch noch immer das Tempo. „Aber zumindest war ich schmerzfrei, das ist im Moment oberstes Ziel.“

Thomas Wührer wurde über die Sprintdistanz (500 m, 20 km, 5 km) mit einer Zeit von 1:09:43 Zwölfter seiner Altersklasse. „Die Startzeit von 14 Uhr war alles andere als lustig. Das Thermometer ist über die 30 Grad gestiegen“ klagte er. „Am angenehmsten war es im Wasser, nur ist das Schwimmen meine schlechteste Disziplin und doch wieder weniger lustig.“