Zwettl

Erstellt am 12. September 2018, 13:31

von Mathias Schuster

Tiefenbacher nach WM: „Meine beste Saison“. Andreas Tiefenböck hielt bei der Amateur-WM in Varese gut mit, überschätzte dann den ersten Berg. Dennoch blickt der Zwettler schon jetzt auf ein tolles Sportjahr zurück.

Im italienischen Varese ging es für Andreas Tiefenböck an den Höhepunkt einer erfolgreichen Saison. Der Zwettler fuhr zu Beginn im Spitzenfeld mit, belegte am Ende den 113. Platz.  |  privat

Für den Zwettler Radsport-Spezialisten Andreas Tiefenböck kam es vergangene Woche zum Höhepunkt einer außergewöhnlichen Saison. Bei der UCI Gran Fondo WM in Varese belegte der Sallingberger den 113. Platz. „Mit etwas mehr Vernunft am ersten Berg wäre vieles möglich gewesen. So wurde es Platz 113 und ein großes Erlebnis“, ließ Tiefenböck ausrichten.

2018 ist schon jetzt Tiefenböcks bestes Jahr

Insgesamt seien es „großartige Tage in Italien“ gewesen. „Ich konnte viel mehr mitnehmen als nur Radsportliches. Mit den anderen Jungs gemeinsam gegen Nationen aus aller Welt auf höchstem Amateurniveau zu kämpfen und zu sehen, dass wir ‚Ösis‘ uns nicht zu verstecken brauchen ist richtig cool. Fünf Leute unter den besten 50 und sogar zwei in den Top 20 ist aller Ehren Wert.“

„Für mich persönlich lief es bis zum ersten Anstieg fast zu gut“, meint er. Tiefenböck war übermotiviert, fuhr unter den ersten fünf Radlern in den Berg. Er habe sich mitreißen lassen, bei der Häfte seien seine Beine förmlich explodiert, sodass er es nicht mit der Führungsgruppe über den Berg schaffte, danach vergebens um den Anschluss kämpfte und schlussendlich seine „an diesem Tag sehr geile Form nicht nutzen konnte.“

Die Saison ist noch nicht vorüber, dennoch blickt Tiefenböck auf sein erfolgreichstes Jahr zurück: „Es war mit elf Siegen, einem Österreichischen Meistertitel und 2 Landesmeistertiteln sowie zahlreichen Podiums mit Abstand meine beste Saison heuer.“