Genuss in Kroatien endete frühzeitig. Stefanie Schwaiger und Barbara Hansel erlebten die perfekte Organisation nur bis zur ersten K.o.-Runde.

Von Christopher Eckl. Erstellt am 10. Juni 2015 (05:06)
Am von vielen Zusehern gesäumten Center Court in Porec hatten Stefanie Schwaiger (re.) und Barbara Hansel (2. v. li.) in der Zwischenrunde gegen die Brasilianerinnen Lilian Maeistrini und Carolina Horta Maximo nach zwei spannenden Sätzen das Nachsehen.
NOEN, FIVB

Eine johlende Menge, großartige Inszenierung des sportlichen Geschehens und Top-Bedingungen für die Aktiven –  so kennt man Beachvolleyball aus Klagenfurt. Um dieses „Klagenfurt-Feeling“ auf möglichst viele Ort auszudehnen, wurde die „Swatch Major Series“ ins Leben gerufen. Gleich beim ersten Turnier der drei Events umfassenden, von Hannes Jagerhofer initiierten Serie, durften sich Stefanie Schwaiger und Barbara Hansel in Porec ein Bild von der perfekten Umsetzung machen. „Wetter, Organisation und Location sind ein Traum. Es ist ein Genuss, hier in Porec spielen zu dürfen“, lobte Barbara Hansel.

„Wetter, Organisation und Location sind ein Traum.
Es ist ein Genuss, hier in Porec spielen zu dürfen.“
Barbara Hansel über die Premiere der Major-Serie

Sportlich war das Major für das ÖVV-Duo nicht immer ein Leckerbissen. Dank einer Wild Card ersparten sich Schwaiger/Hansel die Qualifikation, die zuletzt in Moskau eine unüberwindbare Hürde darstellte. Ausgeruht ging es in die erste Gruppenpartie, wo es gegen das Samba-Duo Agatha/Seixas eine 0:2-Niederlage setzte. Ein Lichtblick: Die Österreicherinnen waren in beiden Sätzen voll dabei, verloren hauchdünn mit 20:22 und 19:21. Den 2:1-Sieg im folgenden Duell mit den Slowakinnen Dubovcova/Nestarcova verdankten Schwaiger/Hansel ihrer mentalen Stärke: „Die Partie war extrem spannend. Unsere Nerven haben gehalten“, freute sich Stefanie Schwaiger. Der Sieg war gleichbedeutend mit dem vorzeitigen Einzug in die K.o.-Runde, die 1:2-Niederlage gegen die Kanadierinnen Humana-Parades/Pischke blieb bedeutungslos.

Für die Zwischenrunde bescherte das Los den beiden Österreicherinnen die an Nummer 24 gesetzten Brasilianerinnen Lili/Carol Maximo. Am Court erwischte das ÖVV-Duo einen schwarzen Tag. „Wir haben sehr viele Fehler gemacht, so kann man gegen kein Topteam gewinnen“, bilanzierte Schwaiger nach dem Turnier-Aus, das Rang 17 bedeutete.

Viel Zeit, um zu hadern, bleibt für die Großglobnitzerin nicht. Bereits diese Woche macht der Beach-Tross in Stavanger (Norwegen) halt. Auch dieses Turnier findet im Rahmen der Major-Serie statt – perfekte Rahmenbedingungen inklusive...