Ist der Knoten bei den Zwettlerinnen geplatzt?. Zwettlerinnen kämpften Nibelungengau nieder und feierten ersten Sieg seit Monaten. Jetzt soll‘s so weitergehen.

Von Ines Hauer. Erstellt am 28. Februar 2018 (02:11)
Jubel bei den Mädels der SPU Volleyball Zwettl nach dem Sieg über Nibelungengau.
privat

Nach einer langen Durststrecke feierten die Zwettler Volleyball-Mädels ihren zweiten Saisonsieg gegen Nibelungengau. Der Anschluss zum vorletzten Platz ist damit wieder hergestellt.

Dass ihr Kampfgeist noch lange nicht verloren ist, bewiesen sie am Samstag bereits im ersten Satz, als ein bedrohlicher Rückstand von acht Punkten dank einer tollen Serviceserie von Aufspielerin Verena Gundacker aufgeholt werden konnte. Getrieben von dieser motivierenden Aufholjagd zeigten die Mädels vollen Einsatz und fixierten den ersten Satzgewinn (25:19).

Der zweite Satz verlief sehr ausgeglichen, ehe er in einer nervenaufreibenden Schlussphase und nach drei vergebenen Satzbällen der Zwettlerinnen an die Heimmannschaft abgegeben werden musste (28:26). Die Gäste gaben aber nicht nach. Dank der hohen Halle und des unermüdlichen Einsatzes aller Spielerinnen war eine tolle Verteidigungsarbeit möglich.

Dies führte zu spektakulären und lang anhaltenden Ballwechseln, welche Großteils zugunsten der Zwettlerinnen ausgingen. Sie behielten auch in den spannenden Endphasen die Nerven und konnten sowohl Satz drei (25:21) als auch Satz vier (25:23) für sich entscheiden und beendeten somit die Durststrecke mit dem Sieg gegen die um vier Tabellenränge besser platzierten Nibelungengauerinnen.

„Heute konnten wir endlich wieder unser Können unter Beweis stellen. Das sind wieder wir, so macht Volleyballspielen richtig Spaß“, freute sich Mittelblockerin Julia Berndl mit der gesamten Mannschaft, die mit einem Heimsieg am kommenden Samstag gegen Melk das Tabellenende verlassen kann.