Zwettler Damen: Schlusslicht begehrte auf. Die SPU-Damen boten den vielen Zuschauern in der ein sehenswertes Spiel, die Belohnung blieb aber aus.

Erstellt am 11. Februar 2020 (16:45)
Symbolbild
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Im Zuge eines vollbepackten Volleydays in der Zwettler Stadthalle trafen die Zwettler Damen der 1.Landesliga auf die punktemäßig weit unterlegenen Damen von Sokol, welche sich jedoch für diese Begegnung etwas Verstärkung aus deren Bundesliga-Mannschaft geholt hatten.

Wie so oft konnten die Zwettlerinnen bis zur Satzmitte gut mithalten, bis sich einige Unsicherheiten einmischten, welche die Schwechaterinnen beinhart ausnutzten und den ersten Satz für sich entschieden (14:25).

Die SPU startete mit neuem Elan in den zweiten Satz und konnte sogleich einen Vorsprung erspielen. Starke Services und eine solide Verteidigungs- und Blockarbeit führten zum Satzausgleich (25:23).

Zwettl hat Probleme in der Annahme

In den folgenden Sätzen erhöhten die Gäste den Druck am Service, was zu einigen Annahmeproblemen der Waldviertlerinnen führte. Auch am Netz war es aufgrund des soliden Blocks der Gegnerinnen schwer zu punkten, eine hohe Servicefehlerquote trug ihr Übriges bei. Nach einem einsatzreichen Spiel und spektakulären Ballwechseln musste sich die SPU mit einem 1:3 in Sätzen (19:25, 19:25) geschlagen geben.

„Wir konnten gut mit den Gegnerinnen mithalten und ein spannendes Spiel zeigen. Allerdings müssen wir an der Verteilung und Verwertung der Bälle noch etwas arbeiten“, resümiert SPU-Coach Daniel Schießwald.