Nordmänner nehmen es mit der Elite auf. Die Waldviertler nehmen erstmals an der Mitteleuropa-Meisterschaft „MEVZA“ teil. Los geht‘s mit einem Heimturnier.

Erstellt am 30. August 2017 (08:56)
Auf in die neue Saison. Die Union Raiffeisen Waldviertel ist nach kurzer Sommerpause bereits in die Vorbereitung gestartet.
Atteneder

Die Nordmänner stellen sich heuer einer ganz neuen Herausforderung. Zum ersten Mal nimmt die Union Raiffeisen Waldviertel vor dem Start der Austrian Volley League an der „MEVZA“ teil, der Middle European Volleyball Zonal Association – also praktisch eine mitteleuropäische Liga.

Diese MEVZA wurde im Jahr 2005 gegründet und ist eine grenzüberschreitende Liga mit Teams aus Ungarn, der Slowakei, Slowenien, Kroatien und eben Österreich. Grundgedanke war es, eine Liga zu schaffen, deren Niveau höher ist als das in den nationalen Ligen. Da alle MEVZA-Teilnehmer zudem auch in internationalen europäischen Bewerben spielberechtigt sein müssen, ist diese Liga eine große Herausforderung für die URW und ein weiterer Höhepunkt in der Vereinsgeschichte.

Saisoneröffnung mit Heimturnier in Zwettl

Gespielt wird die MEVZA in Turnierform, wobei jede Mannschaft drei Auswärtsturniere und ein Heimturnier zu absolvieren hat. Nach Abschluss dieses Grunddurchgangs spielen die vier bestplatzierten Teams in einem Final-Four den Mitteleuropäischen Meister aus.

Die Nordmänner eröffnen die neue Saison gleich mit dem MEVZA-Heimturnier, das bedeutet Volleyball der Spitzklasse vom 29. September bis 1. Oktober in der Stadthalle Zwettl. Die Herausforderer der Nordmänner sind Calcit Kamnik (Slowenien), OK Mladost Ribola Kaštela (Kroatien) und KDS-Sport Košice (Slowakei).

Das seit 2006 ausgetragene MEVZA-Turnier brachte bereits viermal einen österreichischen Sieger hervor. Dreimal gewann Hypo Tirol Innsbruck (2009, 2012, 2015), einmal die Hotvolleys Wien (2006). Die letzten zwei Jahre dominierte ACH Volley Ljubljana (Slowenien) – insgesamt vier Siege.