Nordmänner unterlagen in Aich/Dob. URW Waldviertel präsentierte sich bei der Finalpremiere in Kärnten stark, musste sich jedoch im ersten Spiel Aich/Dob 1:3 geschlagen geben.

Von Maximilian Köpf. Erstellt am 05. April 2018 (16:57)
Maximilian Köpf

Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte fuhren die Waldviertler Volleyballer am Mittwoch nach Südkärnten zum Finale gegen Aich/Dob. Das erste Finalspiel ist ein Meilenstein für die Waldviertler Volleyballbewegung. Sowohl die ganze Region als auch der Verein erntet allein durch die Teilnahme am AVL-Finale die Früchte harter und konsequenter Arbeit.

Für Aich/Dob ist es Routine, für die Nordmänner eine Premiere im Finale zu stehen. Der Kärntner Favorit setzte sich im ersten Spiel durch, URW verkaufte sich aber sehr teuer.

Die Waldviertler erwischten einen guten Start in den ausgeglichenen ersten Satz. Zur ersten technischen Auszeit lag URW sogar in Führung. Einerseits zeigten die Nordmänner eine sehr gute Blockarbeit andererseits hatten sie massive Probleme bei der Annahme und beim Service. Am Satzende kam dann die große Wende. Eine starke Serviceserie vom jüngsten Mann im Team, Christopher Hahn, brachte den Gästen den Satzgewinn.

Satz zwei begann für die Waldviertler  passabel mit einer 3-Punkte-Führung. Allerdings schlichen sich einige vermeidbare Eigenfehler und Konzentrationsschwächen ein. Aich/Dob nutzte die Chance und schaffte den Satzausgleich.

Werner Hahn: "Haben uns extrem gut verkauft"

Die Herausforderer ärgerten auch im 3. Satz den Favoriten Aich/Dob so richtig. Bis zum Ende des Satzes konnte sich keine Mannschaft absetzen. Zum Schluss fehlte nur ein bisschen Glück um den Satz in den Norden zu holen.

Im vierten Abschnitt versuchten die Waldviertler noch einmal alles, spielten taktisch sehr klug und variantenreich. Dennoch konnten sie auch diesen Satzverlust nicht mehr verhindern. Aich/Dob geht somit in dieser Finalserie mit 1:0 in Führung.

„Das erste Mal in der Finalserie so ein Spiel abzuliefern ist einfach grandios. Gratulation an die gesamte Mannschaft und das Trainerteam. Heute haben wir uns extrem gut verkauft und Aich/Dob gefordert. In der Stadthalle Zwettl haben wir unsere Fans im Rücken und mit ihnen kann sogar zu Hause ein Sieg gelingen“, präsentiert sich der stolze Manager Werner Hahn.

Weiter geht’s schon am Sonntag um 20.15 Uhr mit dem zweiten Finalspiel. Diesmal gastiert Aich/Dob in der Zwettler Stadthalle.