Platz eins fix! Waldviertel kommt mit Sieg aus der Matchpause

Nach der Absage des Amstetten-Doppels meldeten sich die Nordmänner am Mittwochabend mit einem souveränen 3:1-Sieg gegen Klagenfurt aus der Pause zurück. Damit fixierten sie Rang eins im Grunddurchgang.

Erstellt am 25. November 2021 | 10:36
URW Waldviertel Jubel
Die Waldviertler Volleyballer marschieren weiterhin ungeschlagen durch die AVL. Valentin Blaginov, Daan Streutker, Marek Sulc, Christopher Hahn und Martin Weber fixierten in Klagenfurt den Sieg im Grunddurchgang.
Foto: Franz Atteneder

Vier Spiele hat die Union Volleyball Raiffeisen Waldviertel im Grunddurchgang noch auf dem Plan stehen. Doch schon jetzt ist fix, dass sie die Vorrunde der Austrian Volley League auf Platz eins abschließen wird. Das stellten die Nordmänner am Mittwochabend mit einem souveränen 3:1-Sieg in Klagenfurt sicher.

Waldviertel startete nach sechs Stunden Anreise und 500 gefahrenen Kilometern fokussiert in das Spiel. Trainer Zdenek Smejkal rotierte die Mannschaft wieder ordentlich durch, setzte gezielt den gesamten Kader ein, wodurch die Sätze eins und zwei eine ganz klare Angelegenheit für URW wurden. 

Satz drei begann für die Nordmänner sehr durchwachsen. Sie gerieten in Rückstand, sollten diesen nicht mehr los werden. Als sie sich auf 18:18 herangekämpft hatten, kam kurz Hoffnung auf. Eine Drei-Punkte-Serie der Wörthersee-Löwen machte diese aber gleich wieder zunichte. Klagenfurt gewann den dritten Satz. Mehr war für die Hausherren aber nicht drin.

Zehnter Sieg im zehnten Spiel

Im folgenden Satz waren die Waldviertler wieder im Rhythmus, erarbeiteten sich mit einem perfekten Start einen Fünf-Punkte-Polster, das sie bis zum Ende nicht mehr abgaben und so als verdienter Gewinner vom Spielfeld gingen. Mit dem zehnten Sieg im zehnten Spiel bleiben die Nordmänner das dominante Team des Grunddurchgangs, können in den verbleibenden Runden auch nicht mehr von der Spitze geholt werden.

Für Waldviertel steht am Samstag in Innsbruck das nächste Auswärtsmatch auf dem Programm, am 1. Dezember geht's noch nach Hartberg. Dann wäre das reguläre Programm abgeschlossen. Ob die beiden Spiele gegen Amstetten, die vorige Woche wegen einiger krankheitsbedingter Ausfälle bei den Mostviertlern abgesagt wurden, noch nachgetragen werden können, wird noch entschieden.

Der Terminkalender der Nordmänner ist jedenfalls sehr eng. Spätestens am 11. Dezember muss der Grunddurchgang abgeschlossen sein. Praktisch sei das beim dichten Spielplan inklusive Europacup und MEVZA-Liga aber kaum durchführbar, meint URW-Manager Werner Hahn: „In diesem Fall wurde uns vom Verband zugesichert, dass beide Spiele mit 3:0 für uns gewertet werden.“