Zu starke Gegner. Enns war für die Waldviertler Cup-Auswahl ebenso eine Nummer zu groß wie Bisamberg in der Landesliga.

Erstellt am 30. September 2014 (11:16)
Die Cup-Auswahl der Union Volleyball Waldviertel verlor unter der Führung von Spielertrainer Michael Stiermaier (hinten rechts) in Enns mit 0:3 - somit ist das Abenteuer ÖVV-Cup schon beendet.
NOEN, URW

ÖVV-Cup, 1. Runde

ENNS - WALDVIERTEL 3:0. Wer mit einem Cup-Märchen wie beim Finaleinzug vor zwei Jahren gerechnet hatte, wurde bitter enttäuscht: Die Waldviertler Auswahl musste bereits in Runde eins des ÖVV-Cups die Segel streichen.

Die Ennser legten in den ersten beiden Durchgängen stets vor. Angeführt von Spielertrainer Michael Stiermaier und Kapitän Peter Hiemetzberger hielten die Gäste aber dagegen und sorgten dafür, dass beide Sätze erst im Finish entschieden wurden. Noch wesentlich offener verlief der dritte Set: Die Waldviertler, quasi mit der zweiten Garnitur angereist, weil das Einserteam in Dresden ein Vorbereitungsturnier bestritt, führten mit bis zu fünf Punkten Vorsprung. Am Ende hatte aber Enns noch mehr Treibstoff im Tank und holte sich den Durchgang mit 25:20.

Landesliga Herren

BISAMBERG - WALDVIERTEL 3:1. Nur 22 Stunden nach dem Cup-Einsatz in Enns stand die Union in Bisamberg auf dem Parkett und lieferte einen tollen Kampf.

Nach einem nervenaufreibenden Kopf-an-Kopf-Rennen behielten die Heimischen in der Verlängerung des Eröffnungssatzes die Oberhand – 27:25. In Durchgang zwei machten sich bei den Waldviertlern Abstimmungsprobleme bemerkbar, zudem fehlte die letzte Entschlossenheit im Angriff. Folgerichtig ging auch dieser Satz an Bisamberg. Während Abschnitt drei ein konträres Bild abgab – die Gäste glänzten mit druckvollem Service und taktisch cleverem Sideout-Spiel – war danach die Luft draußen.

„Bisamberg erwies sich als kompaktere Mannschaft, ging zurecht als Sieger vom Platz. Uns fehlt die Feinabstimmung am Netz. Unser Spiel war von vielen Höhen und Tiefen geprägt – das gilt es in den nächsten Spielen zu kompensieren“, resümierte Spielertrainer Michael Stiermaier nach dem Spiel.