URW Waldviertel: „International“ folgt auf „national“

Sieg und Niederlage bei Start in die AVL-Toprunde für die URW Waldviertel. Nun geht‘s nach Kroatien und in die Türkei.

Erstellt am 12. Januar 2022 | 02:46
Lesezeit: 1 Min
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Durchgezogen. Die Waldviertler „Nordmänner“ – rechts: Peter Schnabel – starteten mit einem souveränen 3:0-Sieg über Meister Graz in die AVL-Toprunde. Nun geht‘s mit vier internationalen Spielen in der MEVZA und im Europacup weiter.
Foto: Atteneder

Mit einem Doppelpack gegen zwei österreichische Spitzenteams startete die URW Waldviertel in die „Toprunde“ der Austrian Volley League. Dabei wurde gleich einmal der regierende Meister Graz mit 3:0 aus der Halle geschossen. Co-Trainer Mitch Peciakowski zog ein mehr als zufriedenes Resümee: „Es war ein extrem wichtiges Spiel. Es lastete hoher Druck auf der Mannschaft, im Speziellen, weil es ein Heimspiel war, das Gott sei Dank mit Publikum gespielt werden konnte.“

Weniger gelungen lief allerdings zwei Tage später der Auftritt beim langjährigen Serienmeister und Vorjahreszweiten Aich/Dob. Zuletzt wurden die Kärntner in der MEVZA-Liga noch bezwungen, diesmal mussten sich die „Nordmänner“ 0:3 geschlagen geben. Für Manager Werner Hahn war das aber kein Beinbruch: „Wir haben viel rotiert, quasi mit dem zweiten Anzug gespielt.“ Leistungsträger hätten eine Verschnaufpause bekommen – einerseits zur Regeneration, andererseits, um Verletzungen auszukurieren. „Bei Aich/Dob wär‘s auch in bester Besetzung schwer geworden. Die Meisterschaft dauert noch lange.“

Vor allem wartet auf die „Nordmänner“ weiterhin ein sehr dichtes Programm. Donnerstagfrüh geht‘s nach Zagreb, wo um 17 Uhr das MEVZA-Spiel am Programm steht. Tags darauf kommt‘s zum nächsten Duell, wird hier das vor Weihnachten abgesagte Spiel aus Zwettl nachgeholt. Nach der Rückkehr aus Kroatien wartet am Montag bereits der Abflug Richtung Ankara, wo am Dienstag und Mittwoch die beiden Europacup-Spiele absolviert werden. Hier gelten die Waldviertler als krasser Außenseiter, ließen sich aus wirtschaftlichen Überlegungen auch das Heimrecht abkaufen, sodass beide Europacup-Auftritte auswärts bestritten werden.

Nach der Rückkehr wartet am 22. Jänner das Cup-Halbfinal-Heimspiel gegen Weiz. Für Werner Hahn das nächste „absolute Highlight“. „Wir hoffen natürlich auch, dass wir die Reisen gut hinter uns bringen, sodass wir von Corona verschont bleiben“, sagt Hahn.