Allentsteiger bei TV-Dreh dabei. Allensteiger Jugendliche bei Dreh von Servus TV über das Wertecamp dabei. Präsentation mit Steckerlfischen.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 29. Juli 2020 (01:26)

Auf Einladung des USV Allentsteig erfolgte am Donnerstag die Präsentation, des in Allentsteig vor einiger Zeit abgedrehten Beitrag vom Sender Servus TV zum Thema Wertecamp. Zahlreiche Besucher waren der Einladung gerne gefolgt – im Vorprogramm gab‘s Steckerlfische. Über 130 Makrelen mundeten den Gästen, verantwortlich dafür waren Fritz Obenaus und Ewald Zeilinger.

Gestärkt ging’s dann an die Präsentation des TV-Beitrags über das „Wertecamp“. Organisator Erich Hohl, Bürgermeister Jürgen Koppensteiner, Stadtrat Manfred Zipfinger und Gemeinderat Georg Marksteiner begrüßten die Gäste.

Acht Jugendliche bei Dreharbeiten dabei

Viele grundlegende Werte seien in den vergangenen Jahren immer mehr verloren, was sich auch in der Kindererziehung bemerkbar mache, so Hohl in der Einleitung. Berufstätige Mütter, alleinerziehende Elternteile, Patchwork-Familien, Karriere-Druck der Eltern, sowie steigender Leistungsdruck an den Schulen in Kombination mit ansteigendem Computer- & Smartphone-Konsum, Junkfood vor den Fernseh-Geräten sowie dem Leben in der Stadt, gingen oft grundlegende Wertesysteme unserer früheren Generationen verloren. Auch die heimische Tier-& Pflanzenwelt sei vielen jüngeren Menschen völlig unbekannt. Bewegung gebe es nur im Turnunterricht, Eltern haben oft keine Zeit für die wahren Bedürfnisse ihrer Kinder und seien oftmals überfordert.

Unter der Überschrift „Urlaub in Österreich einmal anders“ hat die Mabon Film für Servus TV in Allentsteig das „Werte-Camp gedreht – unter anderem auf der Jugendwiese, beim Biohof Marksteiner und bei der Knödelmanufaktur Klang.

Acht Jugendliche aus Allentsteig und Umgebung haben an diesem „Werte-Camp“ teilgenommen, im Zuge dessen sie lernten, sich auf das Wesentliche zu besinnen, ihre Ängste zu überwinden, sich mit der Natur vertraut zu machen und eine neue Struktur in ihr Leben zu bringen. Unter anderem arbeiteten die Jugendlichen am Bauernhof, kochten ihr Essen selbst und seilten sich von der Staumauer des Kraftwerkes Ottenstein ab.