Widriger Start für „Iron“. Bei seinem Start in die Saison, beim Ironman 70.3 in St. Pölten hatte der Kirchberger „Iron Alex“ Frühwirth mit widrigen Wetter-Bedingungen zu kämpfen.

Von Bernd Dangl. Erstellt am 24. Mai 2017 (08:42)
Hart zu kämpfen hatte Alexander Frühwirth bei seinem Saisonstart.
privat

Harte Bedingungen beim „Ironman 70.3 in St. Pölten (1,9km Schwimmen, 90km am Rad, 21km-Lauf)! Beim Start um sieben Uhr früh meinte es der Wettergott nicht gut mit den fast 3000 Athleten, die in Wellen ins Wasser gelassen wurden. Aber eigentlich starteten sie schon im Wasser, denn es goss wie aus Kannen.

Die Spitzen-Athleten ließen sich davon nicht beeindrucken: Nils Frommhold und Vorjahressieger Andi Böcherer zertrümmerten die Konkurrenz förmlich. Und bei den Damen steuerte Titelverteidigerin Laura Philipp ohnehin einem Start-Ziel-Sieg entgegen.

Bester Waldviertler wurde Reinhard Winter in 4:42:26 auf Gesamtplatz 75 (6. Platz AK 40-44). Ein paar Minuten später klassierte sich Martin Leirer in 4:49:21 auf Platz 105 (13. Platz AK 40-44). Weitere sechs Minuten später folgte Alexander Frühwirth, der in 4:55:04 auf Platz 136 (9. AK 45-49) landete. In 5:10:29 erreichte Mödlagl Joachim als 287. das Ziel (AK 35-39 Platz 56).

Für „Iron Alex“ Frühwirth war‘s der erste Wettkampf in dieser Saison. Auch aufgrund der äußerst widirgen Bedingungen war er nur bedingt mit seiner Leistung zufrieden. „Ich bin seit Anbeginn des St. Pölten-Traiathlons dabei. Aber so ein Wetter hab‘ ich dort ja überhaupt noch nie erlebt.“ Auch beim Laufen war‘s äußerst crossig, das weiche Terrain garniert mit zahlreichen Pfützen und Unebenheiten. Frühwirth blickt indes seinem nächsten Ironman entgegen – jenem in Klagenfurt am 2. Juli. Zuvor will die Waldviertler Legende noch bei kleineren, regionalen Wettkämpfen (Langau, Tulln) vorbeischauen.

Ebenfalls beim Ironman dabei waren die Zwettler Kosmopiloten Otmar Zechner (5:30 Stunden), Hermann Schulner ( Debüt 5:33, inklusive Raddefekt!) und Silvia Kolm, die mit 6:02 debütierte!

Frühwirth-Nachwuchs mit starker Leistung

Auch der Nachwuchs im Hause Frühwirth feierte zuletzt schöne Erfolge. Tochter Verena, 16 Jahre jung, überzeugte in Klosterneuburg beim Sprint-Bewerb mit der schnellsten Laufleistung, finishte als Gesamt-Neunte und Zweite ihrer Klasse. Neffe Oskar landete mit Rang fünf ebenfalls im Spitzenfeld!