Schwer einzufangen. Eine große Abordnung des SC Zwickl trotzte dem "Catcher Car" in St. Pölten. Am weitesten kam Michael Wesely.

Von Christopher Eckl. Erstellt am 06. Mai 2015 (05:35)
NOEN, privat
Für den guten Zweck stellten sich diese SC Zwickl-Athleten dem Duell mit dem Wings for Life-Catcher Car: Reinhard Poppinger, Ernst Rauch, Claudia Steindl, Anna Holzmann, Manuel Waglechner, Viktoria Groiß, Johann Gari, Dominik Ecker, Michael Wesely, Renate Ecker, Hermann Ecker, Gernot Zeilinger, Mario Ecker (von links).

„Laufen für die, die es selbst nicht können“ – unter diesem Motto stand die zweite Auflage des „Wings für Life“-Runs in St. Pölten.

Die Einnahmen des Laufs kommen einer Privatstiftung zugute, deren Ziel es ist, Rückenmarksverletzungen heilbar zu machen. Ehrensache, dass sich auch zahlreiche Läufer des SC Zwickl Zwettl am karitativen Bewerb sportlich beteiligten. Dabei übte auch das ungewöhnliche Konzept einen Reiz auf die Waldviertler Teilnehmer aus: „Man wird von der Ziellinie verfolgt (Anm.: dem immer schneller werdenden „Catcher Car“) und startet mit Läufern in 33 Ländern gleichzeitig – das motiviert“, erklärte die Zwettlerin Anna Holzmann.

Wesely legte beinahe einen Marathon zurück

Angespornt vom begeisterten Publikum übertraf sie in der niederösterreichischen Landeshauptstadt ihre eigenen Erwartungen um satte 10.000 Meter und lief etwas mehr als 33 Kilometer, ehe sie der „Besenwagen“ einholte. Weiter ging‘s nur für drei „Zwickler“: Michael Wesely kam insgesamt auf 39 Kilometer, schrammte also nur knapp an der Marathon-Marke vorbei. Silvia Kolm, frischgebackene Marathon-Teammeisterin, lief 37 Kilometer auf ihren persönlichen Tacho, Mario Ecker spulte rund 34 Kilometer herunter.

Auch der globale Gesamtsieger nahm das Rennen am selben Ort wie die Zwettler in Angriff. Der Äthiopier Lemawork Ketema, 2013 überlegener Sieger des Echsenbacher Kirtaglaufs, wiederholte seinen Erfolg aus dem Vorjahr und lief auf den Straßen rund um St. Pölten stolze 79,9 Kilometer.