Zwettl unterlag im Match gegen Grippe. Nach zwei besonders intensiven Tagen ging den geschwächten Zwettlern die Luft aus - 2:3 gegen Gmünd.

Von Michael Salzer. Erstellt am 11. Februar 2015 (05:44)
NOEN, Raimund Bauer
Das ersatzgeschwächte und verjüngte Team vom SC Zwettl (re. Clemens Laschober) musste im vierten Testspiel die dritte knappe Niederlage hinnehmen.

Nach 48 Stunden mit vier intensiven Einheiten unterlag die aktuelle Nummer sechs der 1. NÖN-Landesliga auch im dritten Testspiel, dem Waldviertel-Derby gegen den SC Gmünd (3. der 2. Landesliga West) am Kunstrasen in Trebon mit 2:3.

Während die Zwettler auf Günter Schrenk, Thomas Müllner und Vladimir Dobal, also auf ihr zentrales Mittelfeld-Trio, verzichten mussten, fehlten beim SC Gmünd vier Leistungsträger (Tormann Flicker, Nöbauer, Schrittwieser, Hacka). Zunächst vergaben die Grabovac-Brüder drei gute Möglichkeiten, doch dann verwertete Lorenz nach Doppelpass mit Markus Wimmer zum 1:0 (14.).

Fünf guten Torchancen vergeben

Nur zwei Minuten nach dem Ausgleich von Florian Pollak (42.) entwischte Jiri Havelka zum wiederholten Male am linken Flügel, seine scharfe Flanke drückte Gregor Schmidt über die Torlinie – 2:1 (44.). Im Verlauf der zweiten Hälfte blieben die Zwettler bei fünf guten Torszenen glück- und erfolglos. So kam es letztlich, wie es am Ende des intensiven, viertägigen Trainingslagers kommen musste: Matthias Rezsonya stellte mit einem herrlichen Lupfer auf 2:2 (85.), gleich beim nächsten Gmünder Angriff zog Benjamin Pollak davon und markierte den 3:2-Siegestreffer.

„Bei uns hat der Grippe-Teufel ordentlich gewütet“, erklärte SCZ-Sektionsleiter Harald Resch. „Wenn vier bis sechs Leute fehlen und ein paar nur halbwegs fit sind, dann ist es logisch, dass in der letzten halben Stunde die Kraft ausgeht.“ Co-Trainer Lukas Meisner fügte hinzu: „Wir haben viele gute Chancen vergeben, Gmünd war die effektivere Mannschaft. In der zweiten Halbzeit waren wir nicht mehr so schwungvoll, dies ist sicherlich dem intensiven Training der letzten Tage geschuldet.“

Am kommenden Freitag (19.15 Uhr) folgt das nächste Derby, und zwar am Schremser Kunstrasen gegen den heimischen ASV. Resch: „Hoffentlich werden alle bald gesund, damit wir in der Vorbereitung wieder Vollgas geben können.“