Kosmoraze war voller Erfolg. Waldviertler Becker fuhr knapp am Stockerl vorbei. Auch 2020 soll auf der Umfahrung geradelt werden.

Von Mathias Schuster. Erstellt am 07. August 2019 (09:24)
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BesterKosmopilot beim Kosmoraze ware der Horner Harald Becker, der sich miteiner Zeit von 44:50min den dritten Gesamtrang sicherte.

Beste Voraussetzungen hatten 241 Teilnehmer beim Einzelzeitfahren der Kosmopiloten auf der Zwettler Umfahrung.

„Das Wetter war toll, es ist nichts passiert und Zuschauer waren auch viele da“, zeigte sich Mit-Organisator Franz Kolm durchwegs zufrieden. Am Ende gingen aus verschiedensten Gründen zwar lediglich 186 Radfahrer an den Start, „damit war aber zu rechnen“, weiß der Vereinsfunktionär. „Die einen kommen zu spät, andere sind vielleicht schon da, haben aber Probleme. Ein paar haben auch persönlich abgesagt, weil sie verletzt waren. Die Anmeldung läuft seit Mai, da kann in der Zwischenzeit natürlich alles passieren.“

„Jeder Fahrer zieht seine eigenen Leute mit. Zu den Höchstzeiten waren sicher 200 Zuschauer auf der Umfahrung.“Franz Kolm, Kosmoraze-Mitorganisator

Aus sportlicher Sicht wusste der Horner Harald Becker auf der Zeitfahrmaschine zu überzeugen. Als Vierter verpasste er auf der 32 Kilometer langen Strecke (400 Höhenmeter) mit einer Zeit von 44:50.65 Minuten nur um zehn Sekunden den dritten Platz. Dennoch war er nach dem Rennen zufrieden. „Es ist zwar schade, dass er das Stockerl verpasst hat, aber dafür hat er seine persönliche Bestzeit verbessert und war im Durchschnitt nur um ein km/h langsamer als der Sieger“, war auch Kolm als einer der ersten Gratulanten stolz. Platz eins ging an den Wiener Christian Lengyel, schnellste Frau war Petra Schönauer aus Wels.

Mayerhofer und Thaler erhielten „Bierpokal“

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Auf ein Podest schafften es sogar zwei Vereinsmitglieder in der Klasse Ü40 mit dem Rennrad. Silvia Mayerhofer aus Schweiggers stand bei den Frauen an der Spitze, der Ehrendorfer Jürgen Thaler wurde Zweiter. Am Podest gab es für sie statt der üblichen Trophäen Bierpokale. „Die können die Sieger gleich austrinken und daheim immer noch aufstellen“, lacht Kolm. „Das haben wir uns überlegt und es ist ganz gut angekommen.“

Angekommen ist die Veranstaltung auch bei den Zuschauern. Die Brücken über der Umfahrung dienten als Aussichtspunkt, die eigens eingerichtete Publikumszone war trotz der gestaffelten Startzeiten mit etwa einstündigen Intervallen gut besucht. „Jeder Fahrer zieht natürlich seine eigenen Leute mit. Zu den Höchstzeiten waren alle 40 Garnituren besetzt, das waren geschätzt 200 Leute.“