Lingfeld und Wess sind würdige Landessieger. Ein Tennis-Talent und eine Nationalteam-Handballerin vereinten bei Wahl landesweit die meisten Stimmen auf sich.

Von Bernhard Schiesser. Erstellt am 03. März 2021 (14:10)
Die Landessieger: Handballerin Claudia Wess (l.), Stocksportlerin Gabriele Seitz (M.) und Tennis-Talent Luca Lingfeld (r.) erreichten landesweit die meisten Stimmen. Sportlandesrat Jochen Danninger, NÖN-Chefredakteur Walter Fahrnberger, NV-Vorstandsdirektor Christian Freibauer und NÖN-Geschäftsführer Michael Ausserer (hinten v. l.) gratulierten. 
Erich Marschik

„Ihr seid Vorbilder für so viele Sportler da draußen“, hob Sport-Landesrat Jochen Danninger an, als er den Siegern der NÖN-Sportlerwahl ihre Pokale überreichte.

Und Vorbilder braucht‘s vor allem im Sport immer und überall. Jenes von Luca Lingfeld liegt auf der Hand. „Dominic Thiem“, schießt es aus dem 10-Jährigen heraus. Auch, weil der große Tennis-Star nur wenige Kilometer vom Theresienfelder entfernt in Lichtenwörth aufgewachsen ist. Lingfeld schuftet drei Stunden täglich bei Trainingseinheiten in der Südstadt und zählt in seinem Jahrgang zu den Besten in Österreich.

Eisstockschützin gewinnt „Special-Preis“

Ebenfalls an der nationalen Spitze angekommen ist Claudia Wess. Die 25-jährige Handballerin von Hypo Niederösterreich lief bereits 42-Mal für die Nationalmannschaft auf und erzielte dabei 27 Treffer.

Insgesamt wurden bei der diesjährigen NÖN-Sportlerwahl 721.651 Stimmen abgegeben.

Echte Vorbilder sind freilich nicht nur angehende Tennis-Stars und Handball-Teamspielerinnen, sondern auch körperlich oder geistig beeinträchtigte Sportler. In diesem Jahr verlieh die NÖN den Sonderpreis „Special Olympics“ an Gabriele Seitz.

Seit 25 Jahren trainiert sie Stocksport auf der Anlage des ESV Innermanzing. Begeisterung und Ehrgeiz für den Sport brachten ihr 2020 bei den nationalen Winterspielen in Villach den dritten Platz im Einzel ein.